Rettungsschirm ist für FPÖ ein Fass ohne Boden: Faymann betont Bedeutung des Euro

Blaue wollen Geldflüsse in "Pleitestaaten" stoppen Zerschlagung des Euro-Raumes wäre katastrophal

Rettungsschirm ist für FPÖ ein Fass ohne Boden: Faymann betont Bedeutung des Euro © Bild: APA/Hochmuth

Bundeskanzler Faymann hat im Rahmen einer "Dringlichen Anfrage" der FPÖ im Nationalrat die Bedeutung des Euro betont. Ein Zerschlagen des Euro-Raumes hätte in Österreich einen Absturz der Wirtschaftsleistung von fünf Prozent zur Folge, meinte Faymann mit Verweis auf eine Studie. Für FPÖ-Chef Strache erweist sich der Rettungsschirm hingegen "immer mehr als ein Fass ohne Boden".

Eine Million Menschen in Österreich arbeite im Exportsektor. Gutes Wirtschaften hänge auch mit Exportleistungen zusammen, so Faymann, der Euro habe auch für die Exportleistung geholfen. Eine "Transferunion" einzuführen - wie von der FPÖ befürchtet - sei nicht geplant, betonte der Kanzler. Abermals sprach sich Faymann gegen einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone aus - das würde nur Spekulation einladen. Einer von den Freiheitlichen gewünschten Volksabstimmung zur Einführung des Europäischen Stabilitätsmechanismus erteilte er eine Absage.

Strache hatte zuvor kritisiert, dass das Ende und die Auswirkungen der "Milliardengeldspritzen" nicht abzuschätzen seien. Schon jetzt habe Österreich "echte" Geldflüsse in der Höhe von acht Milliarden Euro aus dem "Steuersäckel" zu bewältigen, rechne man die Griechenland-Hilfe, den ersten Euro-Rettungsschirm und den kommenden zusammen, dazu kämen noch Haftungen. Das Geld komme auch nicht dem Volk zugute, sondern den "Pleitebanken" - "wir zahlen für Spekulanten". Die Banken hätten sich die Gewinne eingesteckt, aber für Verluste solle die Allgemeinheit aufkommen, "das kann's ja wohl nicht sein".

Die Koalition schilderte die Griechland-Hilfen gemeinsam als alternativlos. Die Grünen verteidigten die Stützungsmaßnahmen an sich ebenfalls, meinen aber, dass auch die Banken ihren Beitrag leisten müssten. Das BZÖ will ebenso wie die FPÖ, dass Griechenland die Eurozone verlässt.

(apa/red)

Kommentare

Bedeutung des Euro Der Euro steht und fällt mit dem Dollar. Die USA sind defacto pleite und werden wohl kaum jemals aus ihren Schulden rauskommen. Die Chinesen, die laufend diverse Verschuldungen aufkaufen werden nur den richtigen Zeitpunkt abwarten um dem Ganzen den Todesstoss zu geben. Und der Geldschein wird das Papier nicht wert sein auf dem er gedruckt ist weil keine Substanz dahinter steht. Zieht euch schon mal warm an.

melden

Griechenland-Hilfe alternativlos Das ist die Bankrotterklärung der EU Politik schlechthin. Es bestätigt was von Beginn an klar war: es gab kein Konzept, es wurde verabsäumt den Spekulanten den Boden unter den Füssen wegzuziehen, und das Volk wurde schlichtweg belogen. Aber dafür dürfen wir jetzt alles bezahlen. Wir haben die Politiker, die wir verdienen weil wir so dämlich sind und uns alles gefallen lassen.

melden

Re: Griechenland-Hilfe alternativlos Natürlich, denn wie ich schon lange davon überzeugt bin, ist die ganze Politik nur zum Wohle der Grosskonzerne ausgelegt. In Wahrheit wird ja nicht den Ländern und Bürgern geholfen, sondern den Großbanken, welche diesen Ländern Kredite gegeben haben um deren Schuldenwirtschaft zu ermöglichen.

Und wenn man\'s genau betrachtet, versagt im Grunde nicht die EU oder Griechenland, sondern der Monetarismus und Raubtierkapitalismus mit seinen Zins und Zinseszins-Auswüchsen. Denn wenn hier jemand glaubt, dass in so einem System auch nur irgendein Staat irgendwann seine Schulden begleichen wird können, der ist dann doch ein wenig naiv.

Und wie wir alle live miterleben können, wird nun sukzessive und scheibchenweise "Wohlstand für alle" in "Luxus für Wenige" umgewandelt.

melden

Re: Griechenland-Hilfe alternativlos Stimmt alles, die Frage ist nur warum es keinen politischen Willen gibt dies abzustellen. Wurde etwas gegen Zocker getan? Warum erlaubt man Banken die Zinsen für Gelder an Länder beliebig zu erhöhen, sodass sie aus der Schuldpflicht nicht mehr rauskommen können (sieh Griechenland) und der Steuerzahler wiederum dafür herhalten muß diese Zins und Kapitaltilgung zu tragen ? Warum können Politiker nicht wirtschaftlich mit den Staatsfinanzen haushalten ? Die sitzen zusammen mit den Bankern in einem Boot, deshalb. Und beide haben ein gemeinsames Ziel. die 90:10 Gesellschaft, sprich modernes Sklaventum.

Ich find\'s irgendwie witzig! Also abgesehen davon,dass offenbar langsam ein Konsens aufkommt,dass man die Situation mit "rosig" nicht beschreiben kann,haben die Diskusionen rund um den Euro und die Finanzhilfen auch eine lustige Seite.

Es gab über Jahrzehnte nur eine Partei,die in die EWG wollte,das war die FPÖ.Die Wendung um 180 Grad hat hier,wen wunderts,aus populistischen Gründen erst Jörg selig vollzogen.Und Teile der jungen SPÖ und auch Funktionäre in der ÖVP waren noch beim Beitritt skeptisch,die Grünen waren dagegen (Auch wenn Lunacek sich diesbezüglich windet).Und die schärfste Kritik kam von Marxisten die damals schon sagten,es würde ein Europa der Konzerne und Banken und m.E. recht behielten.

Und das durchaus Amüsante ist,dass heute keiner mehr daran erinnert werden möchte,wo er früher mal stand.

Lösung des Währungsproblems In Wahrheit ist, wie uns dies folgender Artikel zeigt, weder EURO noch Dollar zu retten: http://demokratie.blogworld.at/

Der Artikel bietet aber auch die dazugehörige Lösung des Problems an.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com

melden

bla, bla, bla und gähn.
Zitat: Das BZÖ will ebenso wie die FPÖ, dass Griechenland die Eurozone verlässt.
Und wer soll auf diese zwei Kasperlpartein hören??

stabilis melden

Re: bla, bla, bla Momentan laut Umfrage ca. 42% aller Wähler!

mfp7764 melden

Re: bla, bla, bla lieber belwalter rot und schwarz werden sich warm anziehen müssen bei den nächsten wahlen denn es kommt ein blauer sturm auf,denk an meine worte wenn es so weit ist,denn diese verblödeten rot und schwarz politiker stürzen unser land in ein schuldenmeer aus dem es kein entrinnen mehr geben wird.

Kontrollorgan melden

Bei allem Respekt natürlich kann man die Politiker aus den Lagern der Roten und Schwarzen als verblödet bezeicnen. Aber ausgerechnet die Blauen bei dieser Bezeichnung zu vergessen finde ich sehr amüsant. ALlein der Parteiobmann Strache verfügt ja über einen Unverstand der sagenhaft ist. Themenunabhängig. Aber wenn es im speziellen um den Eurpäischen Haushalt oder der europäischen Währug geht sollte die Dumpfbacke schweigen. Die komplexen Zusammenhänge sind für einen Menschen mit seinem Horizont nicht zu begreifen, selbst wenn er sich noch so bemühen würde.

Unsere guten Nat.Banker Liebscher und Gugerell haben keine Ahnung,keiner traut mehr dem EURO ,es wird Gold,Grund u.Immobilien um viel zu teures Geld gekauft, der Treichl schimpft gegen Politiker ,aber scheinbar sitzen die Trottel auch in der Bank !!!

melden

Faß ohne Boden.. wo er RECHT hat, hat er RECHT.
HEUTE ist es Griechenland, MORGEN Portugal, ÜBERMORGEN Irland und dann, wenn ÖSTERarm für ALLE bezahlt hat (wer glaubt noch den VERSPRECHUNGEN unsreer Herren Politiker - selber schuld) sind wir dran.....NUR für ÖSTER(REICH)arm wor KEIN GELD MEHR ÜBRIG SEIN... was dann?

melden

Re: Faß ohne Boden..1 AUSSERDEM...WARUM soll sich in den betroffenen Ländern was ändern, wenn es sowieso ein blödes Land (mit noch ärgeren Politikern, die genauso glauben, daß die Bevölkerung sowieso so blöd ist, daß sie das alles nicht bekeksen..), wie Österreich gibt, welches ALLE "Obezahrer ERHÄLT:::BEI UNS ist die Innenpolitik (alles für die ANDEREN, nix für die eigenen Bürger) genauso wie die Aussenpolitik und das ist zum
Sch....en.

Systemanalytiker melden

Schilling sofort einführen Ein Einführung des Schilling ist billiger als diese Wahnsinnswährung Euro. Die Schweiz, Dänemark, Norwegen und Schweden leben ohne Euro sehr gut. Die Eurofanatiker in Österreich setzen mit ihrer größenwahnsinnigen Währungspolitik die Existenz Österreichs aufs Spiel. Österreich muss sofort den Schilling wieder einführen. Im Schillingwiedereinführungsgesetz sind Zölle für Importe und Eintrittsgebühren für Ausländer vorzusehen, damit innerösterreichische Infrastrukturprojekte finanziert werden können.

melden

Re: Schilling sofort einführen mann, woher kommst du denn??
Wie blöde muß man denn sein, wenn man so einen Blödsinn von sich gibt????
Warum verlangst du nicht gleich die Einführung der Reichsmark oder Krone, wäre noch billiger.
was glaubest du, was mit unserer Wirtschaft los ist, wenn der Euro bei uns abgeschaffen wird!!!
Also, erst mal denken oder sich erkundigen, bevor mann solch einen Schwachsinn von sich gibt!

stabilis melden

Re: Schilling sofort einführen Total falsch!

Isolation bringt nichts in einer globalisierten Welt, ganz im Gegenteil!

Das einzig richtige wäre endlich aus Europa einen STAAT zu machen mit lauter Bundesstaaten nach US Vorbild. Eine Regierung und schlanke Verwaltungen!

Der EURO ist voll ok, lediglich einzelne Staaten haben über ihren Verhältnissen gelebt und die müssen jetzt immens sparen! Ist leider so, ist aber durchzustehen!

mfp7764 melden

Re: Schilling sofort einführen kann sich denn kéiner mehr an die wahlplakatte erinnern- SCHILLING BLEIBT SCHILLING A HASSE BLEIBT A HASSE. die politiker haben uns von anfang an betrogen und belogen.

Seite 1 von 1