Restliche Proben negativ: Aufatmen nach aufgetauchtem BSE-Fall in Oberösterreich

Infizierte Kuh auf Bergbauernhof im Mühlviertel Keine Gefahr: Fleisch gelangte nicht in den Handel

Nach dem gestern aufgetauchten BSE-Fall im Mühlviertel geben die Behörden endgültig Entwarnung. Sämtliche restliche Proben der Kühe des Bauernhofs sind negativ.

Nachdem das nationale Referenzlabor der AGES in Mödling den BSE- Verdacht bestätigte, wurden alle im oberösterreichischen Betrieb gehaltenen Rinder gemäß den gesetzlichen Bestimmungen getötet.

Sowohl der Herkunftsbetrieb als auch der Schlachthof wurden gesperrt und vorschriftsmäßig gereinigt bzw. desinfiziert. Das Fleisch der betroffenen Kuh sowie die Schlachtkörper der davor und danach geschlachteten Rinder wurden sichergestellt und vernichtet.

Beim BSE-Fall handelte es sich um ein Tier von einem Bergbauernhof im Mühlviertel. Die Kuh war sechs Jahre alt und hieß "Moni". Der Name des Bauern beziehungsweise des Betriebes wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Festgestellt wurde die Krankheit bei dem Tier auf einem regionalen Schlachthof. Das Fleisch gelange nicht in den Handel.

(apa)