Zurück in die Werkstatt von

Renault ruft halbe Million Autos zurück

Clio- und Kangoo-Modelle betroffen: Bremsprobleme möglich

Renault © Bild: APA/DPA/Rolf Vennenbernd

Der französische Autohersteller Renault ruft wegen möglicher Probleme für die Bremssysteme fast eine halbe Million Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Betroffen sind nach Angaben des Konzerns vom Montag die Modelle Clio IV und Kangoo 2. Renault berechnete die Wahrscheinlichkeit von Schäden mit 0,02 und 0,01 Prozent. Zuvor hatte das Fachmagazin "Auto Service Praxis" darüber berichtet.

Beim Clio könnten wegen eventuell falscher Montage der Radhausverkleidung Bremsschläuche durch Scheuern beschädigt oder Bremskolben herausgedrückt werden. Bei betroffenen Fahrzeugen aus den Werken Bursa in der Türkei (bis März 2013) und Flins in Frankreich (bis April 2014) sollten vorbeugend Verkleidungen kontrolliert und Bremsschläuche ausgetauscht werden. Betroffen sind in Deutschland laut Renault 21. 618 Fahrzeuge, weltweit möglicherweise gut 400.000. Wie viele Renault-Modelle in Österreich betroffen sind war Montagabend vorerst nicht eruierbar.

Bei Kangoo-Modellen aus dem Werk im französischen Mauberge (September 2012 bis Mai 2013) könnte laut Renault bei der Montage die Anschlussreihenfolge am Antiblockiersystem vertauscht worden sein. Bei Bedarf sollten die Bremsleitungen dort ausgetauscht werden. Beim Kangoo könnten in Deutschland 5715 Autos betroffen sein, weltweit fast 64 000 Fahrzeuge.

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