Rembrandt in Wien: Auch in heimischen Museen einige Werke des Meisters zu finden

Acht Bilder im Kunsthistorischen Museum zu sehen Weitere Werke in Akademie & Liechtenstein Museum

Ob Kunsthistorisches Museum, Liechtenstein Museum oder die Akademie der Bildenden Künste: Rembrandts Werke sind auch in Wien zu finden. Der 400. Geburtstag des holländischen Malers (1606-1669) wird zwar ohne Feste oder Sonderausstellungen begangen, seine Arbeiten können aber wenigstens teilweise in den Museen besichtigt werden.

Die größte Rembrandt-Sammlung Wiens hat das Kunsthistorische Museum zu bieten. Drei Selbstbildnisse Rembrandts (Großes Selbstbildnis, 1652; Selbstbildnis im Pelz, mit Kette und Ohrring, 1655; Kleines Selbstbildnis, 1657) und fünf weitere Gemälde (Titus van Rijn, der Sohn des Künstlers, lesend, um 1656/57; Bildnis eines Mannes, 1632; Bildnis einer Frau, 1632; Apostel Paulus, 1633; Die Prophetin Hanna, 1639) sind den Besuchern in den Schauräumen des Museums zugänglich.

Das Liechtenstein Museum lockt mit "Amor mit der Seifenblase" (1634) als Teil der Dauerausstellung. Das einzige Rembrandt-Werk des Museums ist im Saal X ("Das Badminton Cabinet und die Kunst des Steinschnitts") zu finden.

Das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste besitzt außerdem zahlreiche Zeichnungen. Nur noch bis Sonntag (9. Juli) ist eine davon in der Ausstellung "Meisterzeichnungen des 15. bis 17. Jahrhunderts" zu sehen.

Über 40 Zeichnungen zählt auch die Albertina zu ihren Kunstschätzen. Präsentiert wurden sie 2004 im Rahmen einer großen Rembrandt-Ausstellung, derzeit sind sie aber nicht öffentlich zugänglich.

(apa)