Job von

Weiterhin Rekordarbeitslosigkeit

Im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen - Anstieg in Wien um mehr als 10 Prozent

Arbeitslosigkeit © Bild: Thinkstok

Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich im April im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter gestiegen und verharrt damit auf Rekordniveau: Ende April waren 419.875 Personen ohne Job, um 7,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg im Jahresabstand um 1,0 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent.

Im Vergleich zu Ende März sank hingegen die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer, damals waren rund 429.000 ohne Job.

Arbeitslose in Österreich im April
© APA/Martin Hirsch

Ende April gab es 351.985 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 14,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim AMS verringerte sich aufgrund der laufenden Kursreform um 18 Prozent auf 67.890 Personen.

Trotz schwächelnder Konjunktur ist die Beschäftigung in Österreich im April weiter gestiegen. Die Zahl der aktiv unselbstständig Beschäftigten erhöhte sich per Ende April laut einer vorläufigen Prognose um 21.000 Personen (+0,6 Prozent) auf 3,41 Millionen. Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen ist leicht um 52 (+0,2 Prozent) auf 27.707 gestiegen, teilte das Sozialministerium am Montag in einer Aussendung mit.

Anstieg in Wien um 10,5 Prozent

Die Joblage in Wien bleibt angespannt: Im April kletterte die Zahl der als arbeitslos vorgemerkten Personen um ganze 24,2 Prozent auf 122.347. Dafür sanken die Schulungsteilnehmer um 28,3 Prozent. In Summe sind damit um 10,5 Prozent mehr Menschen auf Jobsuche als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres, wie das AMS Wien mitteilte.

Problematisch ist die Situation vor allem für die Über-50-Jährigen: Hier gab es ein Plus von 25 Prozent. Bei den Personen unter 20 Jahren lag der Zuwachs indes bei unterdurchschnittlichen 8,5 Prozent. Besonders schwer hat man es derzeit etwa in den Branchen Bau, Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel.

Lage am österreichischen Arbeitsmarkt
© APA/Martin Hirsch

Wiens AMS-Chefin Petra Draxl bekräftigte heute ihre Forderung nach zusätzlichen 50 Millionen Euro pro Jahr. Sie sollen u.a. für die Aufstockung von Deutschkursen eingesetzt werden. Das Wiener AMS hatte Mitte April beklagt, heuer nur mehr 15.000 statt 23.000 Kursplätze im Jahr 2014 anbieten zu können - und das in Zeiten starker Flüchtlingszuströme. Die Bundesregierung dotierte daraufhin nach. Dadurch werde man in der Bundeshauptstadt dieses Jahr nun auf rund 18.000 Plätze kommen, sagte ein Sprecher.

Kommentare

Staatlich tolerierte Steuerflucht in Steueroasen für Großkonzerne,Gruppenbesteuerung,Förderwahnsinn,-Föderalismus mit zB neun Baubvorschriften bzw Gesetzen und andere dreifache div. Budes,-Landes- Bestimmungen,24 Krankenassen,Beamten-Privilegien,Staatszuschüsse zB ÖBB,Bundesrat,EU Zahlungen,Sozialmissbrauch,Freindal,Habara und Baddeigünstlinge,da bleibt nix für Wirtschaft und Arbeitsplätze über

Ich z.B wurde grundlos gekündigt. Hab dafür noch die 30 % billigere Ersatzkraft einschulen dürfen. FUCK YOU Wirtschaft !!!!!

carlos58

Ja das haben unsere guten Parteibuchkasperl von SPÖ und ÖVP zu
verantworten! bei den Steuern und Abgaben kein Wunder, das alle
zusperren!

Früher wurde unser Steuergeld im eigenen Land investiert und damit Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen. Heute wandern Mrd. nach Brüssel und zu den Schuldenländern. Viel Geld, dass im eigenen Land auf allen Ebenen fehlt!
Um diesen Staat aufrecht zu erhalten müssen wir immer höhere Steuern zahlen, obwohl wir schon eine Rekordsteuerbelastung haben...

christian95 melden

Zwischen 2014 bis 2019 rechnet das AMS mit einem Zuzug von etwa zusätzlichen 220.000 Arbeitnehmern.
Wo die alle einen Arbeitsplatz finden sollen weiß niemand.

Nudlsupp melden

Sie zumindest auf jeden Fall nicht. Es wäre zumindest hier das erste Mal, daß Sie mit Wissen glänzen und nicht mit Lügen, Demagogie, Nieveaulosigkeit und intellektueller und menschlicher Substanzlosigkeit.

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