Rekord bei geringfügig Beschäftigten mit 244.948: Seit 1998 um 50 Prozent gestiegen

Geringfügigkeitsgrenze beträgt 341,16 Euro pro Monat Selbst über Entrichtung von SV-Beiträgen entscheiden

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist im März 2007 mit 244.948 auf ein neues Rekordhoch gestiegen, geht aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Im Vormonat waren 170.030 Frauen und 74.918 Männer geringfügig beschäftigt. Seit 1998 bedeutet dies eine Steigerung um 50,1 Prozent.

1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze verdienen. Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt 341,16 Euro pro Monat.