Rekord bei geringfügig Beschäftigten mit 241.564: Seit 1998 um 48 Prozent gestiegen

Neue Grenze ab 2007 liegt bei 341,16 Euro monatlich Selbst über Entrichtung von SV-Beiträgen entscheiden

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist Ende 2006 mit 241.564 auf einen absoluten Rekordwert geklettert. Im Vormonat waren 167.544 Frauen und 72.251 Männer geringfügig beschäftigt, geht aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Damit hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten seit 1998 um 48 Prozent erhöht.

1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze verdienen. Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt seit Anfang des neuen Jahres 341,16 Euro pro Monat.

Nachfolgend die Entwicklung der Zahl der geringfügig Beschäftigten:

Monat Männer Frauen Alle
Jänner 1998 44.338 118.903 163.241
Jänner 1999 51.416 132.255 183.671
Jänner 2000 54.351 139.044 193.395
Jänner 2001 56.700 143.965 200.665
Jänner 2002 59.368 149.834 209.202
Jänner 2003 62.192 152.834 215.026
Jänner 2004 63.842 154.918 218.760
Jänner 2005 67.238 159.258 226.496
Jänner 2006 70.588 163.354 233.942
Februar 2006 71.182 163.762 234.944
März 2006 71.735 164.616 236.351
April 2006 70.826 164.397 235.223
Mai 2006 71.788 166.010 237.798
Juni 2006 72.112 166.474 238.586
Juli 2006 70.587 164.708 235.295
August 2006 67.974 161.845 229.819
September 2006 67.783 161.960 229.743
Oktober 2006 70.954 165.655 236.609
November 2006 72.251 167.544 239.795
Dezember 2006 72.907 168.657 241.564

(apa/red)