Reisebusse sind sichere Verkehrsmittel:
55 Todesopfer bei Busunfällen seit 2000

VCÖ verlangt mehr Kontrollen auf technische Mängel

Drei Todesopfer hat ein schweres Busunglück auf der Südautobahn (A2) bei Modriach gefordert. Seit dem Jahr 2000 sind auf Österreichs Straßen 55 Businsassen ums Leben kamen. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) betonte, dass der Bus nach der Bahn dennoch zu den sichersten Verkehrsmitteln zählt.

Heuer sind vier Businsassen ums Leben gekommen. Insgesamt starben auf Österreichs Straßen im laufenden Jahr 568 Menschen bei Verkehrsunfällen, berichtete Martin Blum vom VCÖ.

Eine VCÖ-Untersuchung zeigt, dass pro Jahr in Österreich rund 15,5 Milliarden Personenkilometer mit Autobussen gefahren werden, mit dem Pkw rund 83 Milliarden (also etwas mehr als fünfmal so viel). Im Zeitraum 2000 bis 2006 kamen in Österreich 51 Businsassen bei Verkehrsunfällen ums Leben, dagegen aber 3.463 Pkw-Insassen (68 Mal so viele).

"Bezogen auf die zurückgelegten Kilometer ist das tödliche Unfallrisiko mit dem Pkw 13 Mal höher als mit dem Bus", so Blum. Um die Verkehrssicherheit bei Bussen weiter zu erhöhen, forderte der VCÖ vermehrte Kontrollen auf technische Mängel und Einhaltung der Tempolimits.

(apa/red)