Reisebus während Fahrt in Brand geraten:
Bayrische Fahrgäste in Sicherheit gebracht

Umfahrung von Bischofshofen für Stunden gesperrt Skitag für Lehrer endet mit Heimafahrt im Ersatzbus

Reisebus während Fahrt in Brand geraten:
Bayrische Fahrgäste in Sicherheit gebracht © Bild: APA/Hochmuth

Glimpflich ist der Brand eines Reisebusses auf der Umfahrungsstraße von Bischofshofen (B311) im Salzburger Pongau ausgegangen: Das mit einer Gruppe von rund 30 Lehrern aus Bayern besetzte Fahrzeug hatte zu brennen begonnen, alle Insassen konnten sich aber noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das hintere Drittel des Busses brannte trotz des raschen Einschreitens der Feuerwehr vollkommen aus, sagte der Bischofshofener Feuerwehrkommandant Christian Machnik.

Die Gruppe war Richtung Bad Hofgastein unterwegs, wo sie einen Skitag verbringen wollte. Kurz nach der Abfahrt von der Tauernautobahn bemerkten Fahrgäste hinten Brandgeruch und verständigten den Busfahrer, der das Fahrzeug anhielt. Vermutlich durch das Öffnen der Türen und der dadurch erfolgten Sauerstoffzufuhr griff das Feuer dann schlagartig vom Motorraum auf das Wageninnere über, so Machnik. Alle Insassen konnten aber noch rechtzeitig aussteigen und blieben unverletzt.

Die Feuerwehr rückte mit 30 Helfern und fünf Fahrzeugen aus und konnte den Brand löschen. Die Bayern wurden zunächst ins Feuerwehrhaus gebracht, sie traten aber am späteren Vormittag mit einem Ersatzbus die Heimfahrt an. Die Umfahrungsstraße war während der Lösch- und Bergearbeiten rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt.

(apa/red)