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Wie aus einem Bauernbub
"Dr. Dschungel" wurde

Reise - Wie aus einem Bauernbub
"Dr. Dschungel" wurde © Bild: center parcs

Die Ferienparks von Center Parcs sind einzigartige Urlaubswelten nahe Wäldern, Seen und am Meer mit tropischen Erlebnisbädern und zahlreichen Freizeitaktivitäten. Für alle Leser die sich selbst davon überzeugen wollen verlosen wir einen Urlaub bei "Center Parcs" in einem Ferienhaus für bis zu 6 Personen und bis zur Kategorie Premium.

Für den studierten Landschaftsarchitekten und Biologen ist es mehr als nur ein Job. Es ist seine ganze Leidenschaft. Der 62-Jährige reist mehrere Monate im Jahr durch den Dschungel, um nach passenden Pflanzen für die subtropischen Badelandschaften der Ferienparks zu finden.

Aufgewachsen ist Jean Henkens auf einen Bauernhof zwischen Flandern und Holland. Die Faszination für die Natur haben ihm seine Eltern schon früh mitgegeben. "Ich wurde mit einfachen Weisheiten aufgezogen. Wenn im Frühling die ersten Schneeglöckchen unter der schmelzenden Schneedecke herausgeschaut haben, sagte meine Mutter immer 'Wir bekommen alle eine zweite Chance'", erzählt der Biologe im Gespräch mit News.

»Ich war von Anfang an von der Philosophie fasziniert«


Diese zweite Chance sollte auch er bekommen. Henkens, der sich selbst als Aktivist und "Linksrebell" bezeichnet, verlor seinen Job als Unidozent in Frankreich. Denn: Der Querdenker passte nicht ins System. Kurz darauf heuerte er bei "Center Parcs" an, das liegt inzwischen 35 Jahre zurück. Das Unternehmen betreibt inzwischen 22 Ferienparks mit beheizten subtropischen Erlebnisbädern in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich.

© Center Parcs Allgäu

Seinen Prinzipien als Biologe und Naturliebhaber widersprechen die künstlich angelegten Erlebnisbäder keineswegs. "Ich war von Anfang an von der Philosophie fasziniert. Center Parcs bringt Menschen und Natur auf einem ehrlichen Weg zusammen. Ich bin dabei das grüne Gewissen des Unternehmens", sagt er.

Dafür kämpfe er, egal wie sehr sich die Eigentümerstruktur des inzwischen internationalen Konzerns zusammensetzt. Er betont, dass auch kritische Biologen, mit seinen Fachwissen und seinen selbst entwickelten Verfahren überzeugen konnte.

So überleben die Bäume den Transport

Für den Transport nach Europa entwickelte er für die exotischen Pflanzen ein Verfahren, um sie in einen "komatösen Zustand" zu versetze, indem sie vier bis acht Wochen in einem Container ohne Licht, ohne Wasser und Pflege überleben können. Dazu injiziert er den Bäumen natürlichen Latex, so wird das Wasser im Baum für die Dauer der Reise gespeichert. Lediglich einer von 10.000 Bäumen überlebe den Transport nicht.

© Center Parcs/ Henkens


Der schwerste Baum den er je auf Reisen geschickt hat wog 11.000 Kilo. Er war 900 Jahre alt und zwölf Meter lang. "Mit der Arbeitskraft von 50 Leuten hat es drei Tage gedauert bis wir den Baum endlich im Container hatten", berichtet er. Das ganze Unterfangen ist freilich nicht billig. Allein der Container kostet 5.000 US-Dollar. Lohnt sich der Aufwand? Gibt es Alternativen die ökologischer wären?

Warum nicht die heimische Pflanzen nutzen?

Henkens gesteht ein, dass das exotische Erlebnis eine schöne Erfahrung für Urlauber sei. Dennoch habe er nach Alternativen gesucht. Doch in Westeuropa gebe es keine Pflanzen die in der 30 Grad beheizten Schwimmlandschaft mehr als ein paar Wochen überleben könnten.
"Wenn das Bad nicht beheizt wäre, könnte man dort nicht 365 Tage im Jahr Urlaub machen." Und wer das kritisiert, müsse auch gegen den Verkauf von Bananen und Orangen im Winter sein, relativiert er. Seine Arbeit mache er mit Stolz. Henkens will überall etwas dazu beitragen, dass es für Mensch und Natur ein bisschen besser wird.

»Ich bin der größte Gegner der Palmöl-Mafia«

Nächste Woche reist er wieder eine Woche in den Dschungel im Norden von Sumatra. Einheimische haben ihn informiert, dass dort in sieben Wochen sieben Hektar unberührte Natur für Palmöl-Plantagen abgebrannt werden sollen. Bevor das passiert, werden die Pflanzen von Henkens in lokale Baumschulen ausgesiedelt. Dort müssen sie eineinhalb Jahre auf den Transport für Europa vorbereitet werden.

Eigene Naturschätze kennen lernen

Der Aufwand scheint riesig, unglaubwürdig und irrational. Aber auch dafür findet der erfahrene Biologe eine positive Erklärung. "Die Baumschulen werden von Menschen in den jeweiligen Ländern betreut. Sie verdienen Geld und lernen durch uns welche Naturschätze sie im eignen Land haben", sagt er. Diese Aufklärungsarbeit sei unglaublich wichtig, denn die Menschen würden ihre eigenen Pflanzen nicht kennen und nicht wissen, welche selten sind und geschützt werden müssen.

© Center Parcs Allgäu

Um die Menschen für sich und seine Vision zu gewinnen, lebt er wie die örtlichen Helfer. Geht barfuß, legt keinen Wert auf Komfort und trägt auch seine 30 Kilogramm schweren Gepäckstücke selbst auf den Rücken. Er möchte keinesfalls als Kolonialist auftreten. Und das scheint zu gelingen. Die Menschen haben ihm den liebevollen Namen "Dschungel Doktor" gegeben.

Gefährliche Mission in Kuba

"Ich bin wirklich fanatisch und einer der größten Gegner gegen die 'Palmöl-Mafia' weltweit." Doch auch er stößt an seine Grenzen. Auf seinen Reisen von Costa Rica, Bolivien, Sri Lanka bis Taiwan und die Philippinen versuchte er sein Glück auch in Kuba. "Dort konnte ich mir kein Netzwerk aufbauen. Es war dort zu korrupt, es war unmöglich", schildert er seine Erfahrungen. "Wenn du mit uns keine Geschäfte machst und die Pflanzen nicht holst, brennen wir sie alle nieder", sollen die Leute vor Ort zu ihm gesagt haben.

Seine Expeditionen waren schon öfter gefährlich, als Willkommensritual musste er Ziegenblut trinken, es gab Lösegeldforderungen und auch inhaftiert wurde er schon. Doch der Blick für ihn geht immer nach vorn.

Neuanfang für einstiges Militärgelände

Die zweite Chance, von der seine Mutter schon immer gesprochen hatte, bekomme jetzt auch ein ehemaliges Militärgelände im Allgäu. Nach acht-jähriger Vorbereitungszeit eröffnet auf dem bayrischen Gebiet der Stadt Leutkirch und der Oberallgäuer Gemeinde Altusried der Center Parcs im Allgäu mit 1000 Ferienwohnungen. Die Investitionssumme: 350 Millionen Euro.

© Center Parcs Allgäu

Angesprochen auf die Frage, ob das noch viel mit Natur und Rückzug zu tun hat. Stellt Henkens eine Gegenfrage: "Haben Sie schon mal in einem Center Park Urlaub gemacht?" "Nein". "Nur wer schon einmal dort gewesen ist versteht, dass das Naturerlebnis im Mittelpunkt steht."

Mitmachen und Uraub gewinnen

Für alle Leser die sich selbst davon überzeugen wollen, verlosen wir einen Urlaub bei "Center Parcs". Der Gewinn umfasst folgende Leistungen. Teilnahmeschluss ist der 15.03.2018


• Wahlweise ein Aufenthalt von einer Wochenmitte (Montag bis Freitag) oder ein Wochenende (Freitag bis Montag)
• In einem Park in den Niederlanden, Belgien oder Deutschland nach Wahl - auch im neuen Park Allgäu, der am 1. Oktober 2018 seine Pforten öffnet
• In einem Ferienhaus für bis zu 6 Personen und bis zur Kategorie Premium
• Inkl. täglicher Eintritt in die subtropische Badelandschaft Aqua Mundo
• Inkl. Verbrauch von Strom, Wasser und Endreinigung
• Exkl. Anreise und Verpflegung
• Exkl. Ferientermine
• Gutschein gültig für 1 Jahr ab Ausstellung

Kontakt:

Die Gewinner werden verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise können nicht in Bargeld abgelöst werden. Mitarbeiter der Verlagsgruppe News sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer stimmt zu, dass seine Daten zu Zwecken der Übermittlung von Informations- und Werbematerial (via SMS, E-Mail, Telefon, Post) von der Verlagsgruppe News GmbH und der news networld internetservice GmbH über deren Produkte und Aktionen verwendet werden können. Die Gewinner stimmen weiters zu, dass deren Daten zwecks Zusendung des Preises an den jeweiligen Sponsor des Preises weitergegeben werden dürfen. Die Gewinner erklären sich mit der zeitlich, örtlich und hinsichtlich des Mediums unbeschränkten Veröffentlichung und Verwendung ihres Namens sowie eines eventuellen Siegerfotos ohne weitere Zustimmung und ohne Bezahlung einverstanden. Die Verlagsgruppe News GmbH und die news networld internetservice GmbH haften weder für die allfällige Mangelhaftigkeit der Preise noch für sonstige Schäden, die im Zusammenhang mit der Nutzung der gewonnenen Preise entstehen. Diese Einverständniserklärung kann jederzeit unter abo <AT> news.at oder unter 0043 676 800 812 072 mit STOP widerrufen werden. Einsendeschluss:15.03.2018

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