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Diese Fettnäpfchen
sollten Sie vermeiden

Warum Trinkgeld geben in Japan beispielsweise keine gute Idee ist

Giraffe im Auto © Bild: istockphoto.com/Orla

In anderen Ländern, herrschen oft andere Sitten: Dieses Sprichwort trifft auch auf folgende Fettnäpfchen zu, die Urlauber tunlichst vermeiden sollten.

1. Lieber kein Trinkgeld in Japan

In Österreich sind 10 Prozent Trinkgeld üblich und der zusätzliche Geldfluss ist den Dienstleistern immer willkommen. Doch diese Sitte gehört nicht in allen Ländern zum guten Ton: In Japan wird guter Service für derart selbstverständlich gehalten, dass es einer Beleidigung gleichkommt, Trinkgeld zu geben, wie die Reisesuchmaschine checkfelix.com in einer Aussendung mitteilt.

2. Italiener mögen keine gehenden Esser

Um möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu sehen, nehmen Touristen gerne einmal die eine oder andere Mahlzeit im Gehen zu sich - in Italien ist das jedoch verpönt. Im Land der Spaghetti-Experten legt man großen Wert auf Genuss beim Essen, und genießen bedeutet vor allem, dass man sich darauf konzentriert und währenddessen nichts anderes tut.

3. Richtiges Händeschütteln in Russland

Ein kräftiger Händedruck beziehungsweise das Händeschütteln zur Begrüßung ist unter gewissen Bedingungen ebenfalls nicht in jedem Land gerne gesehen. Im flächenmäßig größten Land der Erde, Russland, ist das nämlich laut Reiseportal ein absolutes Tabu. Denn Russen glauben, dass beim Händeschütteln über einer Türschwelle, „finstere Mächte“ die Gelegenheit nutzen, um gemeinsam mit dem Gast in die Wohnung zu gelangen.

4. Hier stehen ältere Personen in den Öffis lieber

In einem öffentlichen österreichischen Bus wird gerne darauf hingewiesen, dass Plätze unaufgefordert für ältere Personen freigemacht werden sollen. In Norwegen sieht die Sache schon etwas anders aus. Dort gilt dieses Verhalten nicht als hilfsbereite Geste. Ältere Personen möchten nicht, dass man ihnen gleich den Sitzplatz anbietet, da es als Schwäche interpretiert wird. Also lieber sitzen bleiben und nur bei Aufforderung den Platz im Bus freimachen.

5. Baden in Taiwan: Nicht im Juli!

Wer einen schönen Badeurlaub für den starken Reisemonat Juli plant, sollte keinesfalls ein Flugticket nach Taiwan buchen. Dort hätte man zwar das Meer beziehungsweise das Schwimmbecken für sich alleine, würde sich bei den Einwohnern jedoch nicht beliebt machen oder womöglich sogar aus dem Wasser gewunken werden. Schuld sind die Geister: Im 7. Monat des Mondkalenders darf man unter anderem nicht schwimmen, da die Tore zur Unterwelt offenstehen und Ahnungslose womöglich erbarmungslos in die Tiefe ziehen könnten.

6. Vorsicht mit dem Daumen

Die Daumen-hoch-Geste ist in Österreich unmissverständlich ein Ausdruck von Anerkennung und Freude. Wer sich allerdings in Afghanistan, Iran oder dem Irak aufhält, sollte die Geste äußerst sparsam einsetzen, hier kommt sie nämlich einer üblen Beschimpfung gleich.

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