Reinigen mit Sinner und Verstand: Putztipps von Experten aus 70ern gelten heute noch

Putzmittel sparen und damit die Umwelt schonen Dr. Sinners vier Hauptfaktoren für gute Reinigung

Reinigen mit Sinner und Verstand: Putztipps von Experten aus 70ern gelten heute noch © Bild: openPR

Bei der Reinigung werden oft unwissend Fehler gemacht. Ob im Privathaushalt oder in einer Firma. Dazu hat sich vor vielen Jahren schon Dr. Herbert Sinner als Leiter der Waschmittel-Anwendungstechnik seine Gedanken (*1900 in Chemnitz, gestorben 1988 in Hilden) gemacht. Er erklärte schon zu Lebzeiten, wie man sich durch den gezielten Einsatz von Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur das Leben einfacher macht.

Früher mussten die Frauen mit Seife mühsam auf einem Waschbrett die Wäsche reiben und schrubben um die Flecken zu entfernen. Das klappte nicht immer und war sehr anstrengend. Durch den gezielten Einsatz von Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur wurde das Leben einfacher. Dr. Sinner analysierte die einzelnen Faktoren, welche für die Reinigung notwendig sind und stellte fest, dass es immer 4 Hauptfaktoren sind:

1. Zeit
2. Chemie
3. Temperatur
4. Mechanik

Der Faktor Zeit beeinflusst den Faktor Chemie, der Faktor Temperatur auch den Faktor Chemie, die Zeit beeinflusst die Mechanik und die Chemie ebenfalls die Mechanik.

Will heißen: wenn ich die Chemie länger wirken lasse, kann ich geringer dosieren oder muss weniger schrubben.

Lassen Sie der Chemie Zeit zu wirken
Das bedeutet, dass man zum Beispiel einen mit Öl verschmutzten Boden mit viel Reinigungs-Chemie abwischen kann und er trotzdem nicht sauber ist, wenn man der Chemie keine Zeit zum Wirken gegeben hat. Also könnte man z. B. weniger Chemie nehmen, den Boden gründlich mit der Reinigungslösung (Chemie) wischt, das ganze gut wirken (Zeit) lässt und mit einem Schrubber (Mechanik) nochmals den Boden bearbeitet um danach das Schmutzwasser wieder aufzunehmen. Der Boden ist dann mit relativ wenig Kraftaufwand sauber. Ober der Faktor Temperatur noch hinzukommt, hängt auch vom verwendeten Reinigungsmittel ab. Viele sollen kalt angewendet werden.

Neben dem niedrigen Kraftaufwand schont man durch den sparsamen Verbrauch der Reinigungsmittel auch die Umwelt und den Geldbeutel.

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit wird sehr viel Schmutz (Matsch, Streusalzreste...) in die Gebäude getragen. Wenn man die Reinigungsmittel klug einsetzt, erspart man sich verschmierte Böden durch zu hohe Dosierung der Reinigungs-Chemie. Lieber etwas weniger verwenden und dafür länger wirken lassen. Da glänzt der Hausflur und man hat sich dennoch geschont. Da freut sich auch der Herr Dr. Sinner.

(openPR/red)