Regional von

Gutes aus dem Ländle

Rund 60 Prozent der Österreicher kaufen wöchentlich regionale Produkte

Regionales Gemüse © Bild: iStockphoto.com/valentinrussanov

Umfragen zeigen, dass 85 Prozent der Konsumenten über die Herkunft der Lebensmittel Bescheid wissen wollen. Das gab die Landwirtschaftskammer Österreich jüngst bekannt. Eine Studie des Beratungsunternehmens A. T. Kearney (2014) hat außerdem ergeben, dass rund 60 Prozent der Österreicher mehrmals im Monat regionale Lebensmittel einkaufen.

THEMEN:

"Vor allem dort, wo es sich die Menschen nicht aussuchen können, was sie auf den Teller bekommen, also in Kantinen, Mensen, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Kasernen, haben sie das Recht zu wissen, woher das Fleisch oder die Eier in ihrer Mahlzeit stammen", teilte die Landwirtschaftskammer Österreich mit. Sie fordert, dass die Verbraucher volle Klarheit über den Ursprung von Lebensmitteln haben.

Dass Regionalität in Österreich gut angenommen wird, lässt sich auch am Konsumverhalten der Österreicher erkennen: Viele setzen bereits auf eine bewusste Ernährung. Mit regional wird vor allem ein verbessertes Sortiment, Unterstützung für die lokale Wirtschaft, eine gesunde Alternative und ein Engagement für die Umwelt verbunden, heißt es in der Studie von A. T. Kearney. Besonders wichtig ist den Konsumenten Regionalität bei Eiern, Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukten.

Es darf auch teurer sein

Je nach Produkt besteht auch die Bereitschaft, für regionales Essen etwas mehr zu bezahlen, geht aus der Umfrage hervor. In der Regel wird dabei ein Preisaufschlag von bis zu 15 Prozent toleriert.

Mit Verfügbarkeit zufrieden

Mit der Verfügbarkeit regionaler Produkte sind die Konsumenten im Großen und Ganzen zufrieden, wenngleich sie sich ein noch größeres Angebot bei Gemüse, Obst und Fleisch wünschen. Gekauft werden regionale Lebensmittel in erster Linie in großen Supermärkten. Erst dann auf Wochenmärkten oder bei Biobauern.

Kommentare