Regierungsbildung von

Retro statt Änderung

Grüne-Chefin Glawischnig bekritelt Koalitionsverhandlungen - und ist für alles offen

Glawischnig © Bild: APA/Techt

"Von einem neuen Stil merke ich nichts" - Vielmehr ortete Grünen-Chefin Eva Glawischnig bei einer Pressekonferenz am Mittwoch schon allein bei der Zusammensetzung der Koalitionsverhandlungsteams von SPÖ und ÖVP "Retro-Signale".

"Sehr befremdlich" nannte sie das Geschlechterverhältnis in den Verhandlungsteams, wo 22 Männer vier Frauen gegenübersitzen. "Ein dermaßen eindeutiges Signal an Retro ist mir selten untergekommen." Absolut unverständlich und "wirklich retro"sei auch, dass Andreas Khol (ÖVP) und Hans Niessl (SPÖ) das Thema Staatsreform bzw. Demokratiefragen verhandeln.

Grüne offen für alles

Wenn die Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP scheitern, seien die Grünen in allen Richtungen offen, so Glawischnig. "Das schauen wir aber dann." Auf eine prozentuelle Bewertung der Erfolgsaussichten einer neuerlichen SPÖ-ÖVP-Koalition wollte sie sich nicht einlassen. "Rot und Schwarz haben nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie machen wirklich was Neues oder sie laufen sehenden Auges hinein, dass sie nie mehr eine Mehrheit haben in Österreich."

Für den grünen Vorschlag, mehr Entscheidungen ins Parlament zu verlagern, sieht Glawischnig eher wenig Chancen. Ein Gespräch mit SPÖ-Klubobmann Josef Cap sei diesbezüglich "ernüchternd" verlaufen. "Ich hatte nicht das Gefühl, dass es großen Änderungswillen gibt." Mit ÖVP-Chef Michael Spindelegger hätten die Gespräche etwas mehr Substanz gehabt.

Kommentare

Mit dieser Parteispitze werden die Grünen niemals gewinnen!

Grün Fundis = Biokommunoisten mit den kann man nicht.
Soltten mal die Realos die Mehrheit haben dann vielleicht
Habe das heute bei einer Sitzung wieder bemerkt. NEIN zu Fundis

Bingo!
Es wird sich nichts aenden.
Trotzdem wollen die Wähler die Grünen nicht.
Da sollte Glawischnig überlegen war um das so ist.

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