Regierung seit 100 Tagen in Amt & Würde:
Die bisherige Performance unserer Minister

Probleme der Neuen: Von Finanzkrise bis Lehrerstreik Filzmaier: Vertrauen für Regierung noch immer groß<br>Meinung: Benoten Sie die bisherige Regierungsarbeit!

Regierung seit 100 Tagen in Amt & Würde:
Die bisherige Performance unserer Minister © Bild: APA/Schlager

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die ersten 100 Tage der neuen Regierung unter Bundeskanzler Werner Faymann bestimmt. Keine leichten Aufgaben, die Rot und Schwarz zu bewältigen haben, und dennoch scheinen die beiden Regierungspartner - was die öffentliche Meinung betrifft - als Profiteure auszusteigen.

"Die Regierung profitiert derzeit noch von dem Vertrauensvorschuss der Bevölkerung und hat es zumindest geschafft, diesen noch nicht zu missbrauchen", erklärte der Politikwissenschafter Peter Filzmaier gegenüber der APA. Die gemeinsame Kommunikation würde noch funktionieren. Filzmaier betonte das "noch", denn seiner Meinung nach könnte es damit - nach den Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg - bereits in Kürze vorbei sein. Wenn das Interesse an diesen Bundesländern abflaut und die EU-Wahl sowie später die Wahl in Oberösterreich näher rücken, könnte es mit der Einigkeit vorbei seien, schätzt Filzmaier. Auch könnten Koalitionsverhandlungen in Kärnten und Salzburg "für oder wider" die Bundesparteien ausgehen.

Sieger der Krise
So paradox es auch klinge, die Regierungsparteien seien Nutznießer der Wirtschaftskrise. Denn eine Außenbedrohung, in dem Fall die Finanzkrise, führe zu einem Zusammenschluss im Inneren.

Das im Gegensatz zur vergangenen Bundesregierung niedrige Konfliktniveau werde von den Leuten jedenfalls als Abgrenzung früheren Dauerstreit geschätzt. "Momentan geht es um Zusammenarbeit und Handlungsstärke. Ich gehe davon aus, dass das zumindest 2009 anhalten wird", erklärte Ulram.

(apa/red)

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