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Reger Autoverkehr auf umstrittener Krim-Brücke

Bahnstrecke soll Ende 2019 in Betrieb gehen

Einen Tag nach der Eröffnung durch Präsident Wladimir Putin ist die umstrittene Brücke auf die Halbinsel Krim für den Auto-Verkehr freigegeben worden. Schon am ersten Betriebstag am Mittwoch nutzten etwa 14.000 Autofahrer die 19 Kilometer lange Brücke, wie die Betreiber mitteilten.

Das mehr als drei Milliarden Euro teure Bauwerk verbindet das russische Kernland mit der Halbinsel Krim, die Russland 2014 von der Ukraine annektiert hat. Die EU und das US-Außenministerium nannten die Brücke eine Verletzung der ukrainischen Souveränität. Auch die NATO und die Ukraine verurteilten die Eröffnung der Krim-Brücke durch Russland scharf.

Aus Sicherheitsgründen darf das Bauwerk vorerst nur von Autos genutzt werden, nicht von Lastwagen. Die Bahnstrecke auf der Brücke soll Ende 2019 in Betrieb gehen.

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