Formel 1 von

Red-Bull-Teamchef Horner glaubt an
längere Eingewöhnungs-Phase

Spritbeschränkung und neues Reglement stellt F1-Teams vor langwierige Probleme

Christian Horner mit Sebastian Vettel beim GP von Brasilien © Bild: GEPA pictures/ XPB Images/ Charniaux

Red Bulls Teamchef Christian Horner rechnet nach der größten technischen Regelreform der Formel 1 mit einer längeren Eingewöhnungsphase. "Es wird einige Rennen dauern, bis man die Sachen abgestimmt hat, da die Rennen durch die Spritbeschränkung strategisch ganz anders werden", sagte er in einem Interview auf der Formel-1-Homepage.

In diesem Jahr dürfen die Formel-1-Fahrer in den Grand Prix nur noch 100 Kilogramm Benzin an Bord haben. Vollgas-Rennen sind damit Geschichte. "Man kann es gerne probieren, aber ich glaube, man sieht die Zielflagge dann kein einziges Mal", hatte auch schon Red Bulls vierfacher Weltmeister Sebastian Vettel am Rande der Testfahrten in Jerez betont.

Die Probleme, die dem 26-jährigen Titelverteidiger nur elf Runden an zwei Tagen erlaubten, nahm Horner gelassen. Der Jerez-Test sei ohnehin nur für Systemchecks gedacht. Das richtige Testen beginne erst in Bahrain, wo vom 19. bis 22. Februar die zweite Probeperiode auf dem Programm steht.

Insgesamt bekräftigte Horner noch einmal, dass die kommende Saison ein "Rennen zwischen den Motorenherstellern" werde - sprich Renault, das Red Bull beliefert, Mercedes und Ferrari. Von ersten Tendenzen geht Horner erst beim Europaauftakt im Mai in Spanien aus - "wahrscheinlich sogar ein paar Rennen später".

Kommentare