Red Bull Stratos von

Zittern vor dem großen Tag

Baumgartner hat "alle Hausaufgaben erledigt" - jetzt geben Familie und Freunde Kraft

Felix Baumgartner sitzt in seiner Kapsel © Bild: REUTERS/Joerg Mitter/Red Bull Content Pool/Handout

Alles dreht sich ums Wetter: Extremsportler Felix Baumgartner hat sich in einem vom "Red Bull Stratos"-Team veröffentlichten Interview nicht zu Spekulationen hinreißen lassen, wie hoch er selbst die Wahrscheinlichkeit einschätzt, dass es mit dem nächsten, für Sonntag geplanten Sprungversuch in der Wüste von Roswell klappen wird. Der Salzburger genießt unterdessen Zeit mit seiner Familie.

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"Ich bin hier umgeben von Familie und Freunden, die mich alle super unterstützen", erklärte Baumgartner, wie er trotz der Verzögerung positiv eingestellt bleibe. "Ich habe alle meine Hausaufgaben erledigt", meinte der Extremsportler. "Alles, worauf wir jetzt warten, ist das Wetter." Was die technische Seite des Unterfangens betreffe, wisse er das "beste Team" hinter sich. Er selbst habe sich auf dieses Ziel vorbereitet, seit er mit Basejumping angefangen habe.

Familie und Freunde wollen ihn heil wieder zurück sehen

Zu den Zielen der Mission sagte Baumgartner, es würde ihn persönlich stolz machen, als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer zu durchbrechen. Es gehe aber auch darum, die neue Generation von Schutzanzügen für Weltraumtouristen und Piloten besser und sicherer zu machen. Seine Familie und Freunde hingegen wollten ihn nur wieder heil auf der Erde zurück sehen.

Ein wichtiger Antrieb sei der viele Zuspruch, den er tagtäglich erhalte. "Ich bekomme Nachrichten von Menschen aus aller Welt. In einer davon sagte mir ein 13 Jahre alter Bub, der gegen eine Krebserkrankung kämpft: 'Wie Du dieses Projekt durchziehst, spornt mich an, meine eigene Schlacht zu kämpfen'. All diese Nachrichten sind eine große Motivation für mich."

Baumgartner: Abbruch machte klar, wie schwierig Projekt ist

Dass der erste Versuch des Stratos-Projekts wetterbedingt abgebrochen werden musste, mache den Zuschauern klar, wie schwierig das Projekt ist, meinte Baumgartner. "Ich glaube, dadurch schätzen sie, was sie zu sehen bekommen, sogar noch mehr."

Sollte der Sprung am Sonntag glücken, wäre es das gleiche Datum, an dem der US-Fliegergeneral Chuck Yaeger im Jahr 1947 als erster Mensch mit einem Flugzeug die Schallmauer durchbrochen hat. Es gebe eben immer noch Herausforderungen zu überwinden, so der Salzburger 65 Jahre später: "Ich wäre stolz, zu dieser Gruppe von Erforschern zu zählen."

Kommentare

RED BULLSHIT

Das ganze ist ein reines Marketingtheater - erst monatelang die Berichte, jetzt stundenlanges TV, dann Verschiebung etc etc..... damit kriegt man die Medien und die Werbung ist unbezahlbar. Aber bitte nicht die paar intelligenten Menschen die das durchschauen für blöd verkaufen! Eher mal kritischen Journalismus machen bitte!

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