6. Bundesliga-Runde von

Jantscher & Leitgeb vor Abschied

Salzburg-Trainer Roger Schmidt kündigt Entscheidungen "in den nächsten Tagen" an

Jakob Jantscher und Christoph Leitgeb © Bild: GEPA pictures/Bachun

Jakob Jantscher und Christoph Leitgeb stehen vor dem Abschied von Red Bull Salzburg. "Die Entscheidungen müssen in den kommenden Tagen fallen, die Situation ist für die Spieler natürlich unbefriedigend", erklärte Schmidt über die ÖFB-Nationalspieler. Das Match gegen die Admira hatte das steirische Duo nur von der Tribüne verfolgt, Leitgeb und Jantscher spielen in den Salzburger Planungen keinerlei Rolle mehr.

Aber auch ohne das Österreicher-Duo nähern sich die Salzburger langsam dem Allzeitrekord der Rapidler, die im Kalenderjahr 1987 saisonübergreifend 30 Bundesliga-Spiele (22 Siege und acht Remis, davon sieben Siege und zwei Remis am Ende der Meistersaison 1986/87) am Stück ungeschlagen geblieben waren. Die Hütteldorfer können dies verhindern, gastieren sie doch am Sonntag im Schlager der 7. Runde bei den "Bullen". "Wir wollen diesen Rekord brechen, das wäre eine super Sache für uns", meinte Mittelfeldspieler Kevin Kampl. Vor dem Rapid-Match wartet auf die Salzburger allerdings noch die Europacup-Reise nach Litauen.

Nach dem klaren 5:0-Kantersieg im Play-off-Heimmatch der Europa-League scheint das zweite Match am Donnerstag (20.30 Uhr) gegen Schalgiris Vilnius nur noch Formsache zu sein. Doch davon wollte Schmidt vor dem Abflug Richtung Litauen nichts wissen. "Wir werden mit tausendprozentiger Konzentration in Vilnius bei der Sache sein. Wir werden nichts, aber auch gar nichts dem Zufalle überlassen."

Erste Niederlage für Lederer
Die Admira kassierte die erste Niederlage unter ihrem neuen Trainer Oliver Lederer. Allerdings präsentierten sich die Niederösterreicher auch beim Tabellenführer als harte Nuss, erst ein Handspiel von Auer und ein Elfmetertreffer von Jonathan Soriano (58., bereits achtes Saisontor) brachte die Admira zu Fall. "Wir können auch aus diesem Spiel einiges mitnehmen", bilanzierte Lederer trotz des 0:1 positiv. Sein gegenüber Schmidt gestand nach dem Schlusspfiff: "Das war ein Sieg ohne Glanz und Gloria."

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