Red Bull Salzburg von

Hochhauser ist weg

"Gehen, wenn es am schönsten ist." Nachfolger soll es bei den Bullen keinen geben.

Red Bull Salzburg - Hochhauser ist weg © Bild: GEPA/Roittner

Heinz Hochhauser und Red Bull Salzburg gehen ab kommendem Jahr wieder einmal getrennte Wege. Wie der Fußball-Vizemeister bekanntgab, wird der ursprünglich bis Saisonende laufende Vertrag des Oberösterreichers mit Jahresende aufgelöst.

Wie aus Kreisen von Red Bull Salzburg verlautbart wurde, wird der Posten von Heinz Hochhauser nicht nachbesetzt. Die Kompetenzen des Oberösterreichers werden unter Trainer Ricardo Moniz, Geschäftsführer Peter Vogl und dessen Assistent für den sportlichen Bereich, Oliver Glasner, aufgeteilt.

Hochhauser sprach im Zusammenhang mit seinem Abgang von einem idealen Zeitpunkt. "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Gerade jetzt nach dem Aufstieg in der Europa League", wurde der Oberösterreicher, der den "Bullen" als externer Berater zur Verfügung stehen wird, in der Mitteilung zitiert.

Seit 2006 war Hochhauser in verschiedenen Positionen für Red Bull tätig. Von 2007 bis Herbst 2009 fungierte der 64-Jährige bereits als Salzburg-Sportdirektor, ehe er als Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer im Mai 2011 in diese Rolle zurückkehrte.

Legionäre statt Talenten
Bei seinem neuerlichen Amtsantritt vor sieben Monaten versprach Hochhauer, künftig vermehrt auf junge Österreicher zu setzen. Entgegen dieser Ansage wurden im Sommer Legionäre wie Petri Pasanen, Rasmus Lindgren oder Luigi Bruins geholt, die der Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf nicht helfen konnten - auch aus diesem Grund überwintern die Mozartstädter nur auf Rang drei, zwei Punkte hinter Rapid und Ried.

Wie Hochhausers Kompetenzen künftig verteilt werden, darüber gibt es noch keine offiziellen Angaben. In diversen Medien wurde spekuliert, dass Trainer Ricardo Moniz zusätzliche Befugnisse erhalten könnte. Eine wesentliche Rolle dürften auch Rieds Ehrenpräsident Peter Vogl als Geschäftsführer und Rieds Ex-Kapitän Oliver Glasner als dessen Assistent für den sportlichen Bereich spielen - beide treten ihren Dienst bei Red Bull mit Jänner an.