Red Bull Racing von

"Bei uns ist er immer willkommen"

Dietrich Mateschitz überlässt Webber die Entscheidung über eine Verlängerung

Mark Webber und Dietrich Mateschitz © Bild: 2012 Getty Images/Thompson

Noch ist bei Red Bull nicht entschieden, wer 2014 neben Sebastian Vettel als zweiter Fahrer in der Formel 1 startet. Laut Dietrich Mateschitz hat Mark Webber aber beste Karten, weiter an Bord zu sein. Der Australier sei "auf jeden Fall ein Kandidat für 2014", so der mächtige Red-Bull-Boss gegenüber der hauseigenen Motorsport-Webseite "Speedweek.com".

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Der Milliardär geht sogar noch weiter, überlasst Mark Webber die Entscheidung. "Ob er zurücktritt, weiß nur er", sagte der Mateschitz über den 36-jährigen Australier. "Bei uns ist er immer willkommen", so der Österreicher weiter. Webbers Abschied scheint also alles andere als fix zu sein - auch, wenn die Beziehung zu seinem Teamkollegen Sebastian Vettel nach der missachteten Stallorder in Malaysia weiter gelitten hat.

Webber fährt seit 2007 für Red Bull, hat zuletzt regelmäßig Einjahresverträge unterschrieben - so auch für 2013. Wegen seiner Loyalität zu Webber hatte Mateschitz im Vorjahr sogar auf die Möglichkeit verzichtet, Ex-Weltmeister Lewis Hamilton an Bord zu holen. Der Brite hätte die Bullen seinem neuen Team Mercedes vorgezogen, hat Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone unlängst bestätigt.

Die Jungen machen Druck
In Stein gemeißelt ist aber auch Webber nicht. Auch die "schnellen Junioren" Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo, die derzeit für das Zweitteam Toro Rosso fahren, könne man sich laut Mateschitz im Red Bull vorstellen - genauso wie Australien-Sieger Kimi Räikkönen. Der Ex-Champion war bereits in seiner zweijährigen Rallye-Auszeit vom österreichischen Getränkehersteller unterstützt worden. Mateschitz: "Kimi ist cool und schnell und immer ein Kandidat."

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