Red Bull-Konzern: 2003 1,5 Milliarden Dosen verkauft

Umsatz um zehn Prozent gestiegen Zuwachs in den USA um 40 Prozent

Red Bull-Konzern: 2003 1,5 Milliarden Dosen verkauft

Der Salzburger Energydrink-Hersteller Red Bull blickt wieder sehr zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. Das Unternehmen mit Sitz in Fuschl am See hat den Umsatz 2003 um zehn Prozent von 1,147 Mrd. Euro im Jahr 2002 auf 1,261 Mrd. Euro gesteigert, erklärte der Finanzchef Red Bull-Konzerns, Walter Bachinger.

Weltweit hat Red Bull 2003 demnach 1,5 Mrd. Dosen verkauft, das bedeutet ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2002 (1,28 Mrd. Dosen ). Auch die Umsatzrentabilität erhöhte sich 2003 gegenüber dem bereits guten Jahr 2002. Gewinnzahlen verrät der Konzern nicht.

Hauptgrund für die sehr positiven Zahlen ist die hervorragende Entwicklung in den Red Bull-Zukunftsmärkten USA (plus 41 Prozent), Mittlerer Osten (plus 53 Prozent), Australien (plus 44 Prozent) und Mittelamerika (plus 382 Prozent). Den Fokus weiterer Expansion legt Red Bull auf die Märkte Mexiko, Russland, Naher und Mittlerer Osten. Wachstum und Investitionen werden weiterhin - wie bei Red Bull üblich - aus dem Cash-Flow finanziert.

Red Bull beschäftigte per Ende 2003 weltweit 1.787 Mitarbeiter (Ende 2002: 1452). Red Bull hat Niederlassungen unter anderem in Los Angeles, Sydney oder Dubai. In den großen europäischen Ländern gibt es Tochterfirmen. Gedacht wird auch an eine Ausdehnung in Osteuropa.

Der Red-Bull-Konzern gehört zu 49 Prozent Firmengründer Dietrich Mateschitz, weitere 49 Prozent halten der thailändische Geschäftsmann Chaleo Yovidhya und zwei Prozent dessen Sohn Chalerm. Das Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen aus Eigenmitteln.
(apa, red)