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Rebellen: Neue Vereinbarung zur Evakuierung von Ost-Aleppo erzielt

Auch zwei von Aufständischen eingekesselte Schiitendörfer sollen evakuiert werden

In Syrien gibt es nach Rebellen-Angaben eine neue Vereinbarung zur Evakuierung der von Aufständischen kontrollierten Teile Ost-Aleppos. Der Rebellen-Vertreter Al-Faruk Abu Bakr sagte am Samstag dem Nachrichtensender Al-Arabiya al-Hadath, die Kriegsparteien hätten sich darauf geeinigt, dass auch zwei von Aufständischen eingekesselte Schiitendörfer evakuiert werden.

Dies hatten regierungsfreundliche Milizen gefordert. Nach Angaben von Abu Bakr sollen zudem aus zwei Städten nahe der Grenze zum Libanon, die von regierungsnahen Kämpfern belagert werden, Verletzte evakuiert werden. Ferner umfasse die Vereinbarung auch die komplette Evakuierung der von Rebellen gehaltenen Gebiete in Ost-Aleppo. Diese war am Freitag vorerst abgebrochen worden. Weder von der syrischen Regierung noch von der sie unterstützenden Militärallianz waren zunächst Stellungnahmen zu erhalten.

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