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Reallöhne in Europa wachsen kaum noch - Studie

Heuer Anstieg von nur 0,4 Prozent in den EU-Mitgliedsstaaten erwartet

Vom wirtschaftlichen Aufschwung in Europa bekommen die Arbeitnehmer recht wenig ab. Die Reallöhne in den 28 Mitgliedstaaten steigen heuer voraussichtlich nur noch um 0,4 Prozent, hat eine am Freitag veröffentlichte Studie der gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ergeben.

Die 1,5 Prozent aus dem Vorjahr ließen sich wegen der stark gestiegenen Verbraucherpreise, die einen Großteil der nominalen Gehaltssteigerungen egalisieren, nicht wiederholen.

Deutschland liege mit einem Reallohnzuwachs von 1,9 Prozent im vergangenen Jahr und prognostizierten 0,8 Prozent für dieses Jahr zwar über dem europäischen Durchschnitt, errechneten die Tarifexperten. Angesichts des stabilen Aufschwungs seien die inflationsbereinigten Zuwächse aber auch in Deutschland sehr moderat.

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