Real Madrid will Ronaldo um jeden Preis: Trainer Schuster würde 100 Mio. Euro zahlen

Vertrag bei Manchester United läuft noch bis 2012 Portugiesischer Kicker will unbedingt zu Real Madrid

Real Madrid will Ronaldo um jeden Preis: Trainer Schuster würde 100 Mio. Euro zahlen © Bild: Reuters/Wehrmuth

Das Ringen um die Zukunft des wechselwilligen Manchester-United-Stars Cristiano Ronaldo geht in die nächste Runde. Englands "Fußballer des Jahres" wolle Anfang der Woche "leidenschaftlich" für die Auflösung seines bis 2012 laufenden Vertrags plädieren, um von der nächsten Saison an für den spanischen Meister Real Madrid spielen zu können, berichtete die Boulevardzeitung "News of the World".

"Er wird versuchen, die Engländer mit dem Hinweis auf seine Leistungen in der Vergangenheit und die Titel, die er für United gewonnen hat, zu überzeugen, dass er es verdient hat, seinen Traum zu erfüllen. Er will mit Manchesters Segen gehen", zitierte das Blatt einen namentlich nicht genannten, engen Vertrauten des Portugiesen, der in der abgelaufenen Saison 42 Tore für den englischen Meister und Champions-League-Sieger erzielt hat.

Real will Manchester den Abschied des 23-Jährigen dabei mit einem neuen Transferrekord versüßen. Entweder 100 Millionen Euro oder 80 Millionen plus den niederländischen Mittelfeldspieler Wesley Sneijder sei das Gebot, hieß es im "Independent on Sunday". Auch der Brasilianer Robinho wird verschiedentlich als Draufgabe gehandelt.

Bernd Schuster will ihn haben
"Unser Verein ist dran, und ich würde ihn auch gern haben. Er würde unseren Sturm extrem verbessern, denn letztlich geht es um nichts anderes, als die Champions League zu gewinnen", erklärte Reals deutscher Coach Bernd Schuster in der Sendung "Doppelpass" des TV-Senders "DSF". Selbst die gigantische Ablösesumme lässt Schuster kalt: "Natürlich wird für den Spieler das Geld bezahlt, wenn es sein muss", so der Feldherr lapidar.

Allerdings ist bei "ManU", wo sich Cristiano Ronaldo einem medizinischen Eingriff wegen eines "kleinen Fußproblems" unterziehen soll, niemand da, um sich die Argumente anzuhören. Trainer Alex Ferguson denke gar nicht daran, seinen Urlaub in Südfrankreich zu unterbrechen, hieß es in verschiedenen englischen Blättern. Der Schotte hatte einen Wechsel des Stars, den er 2003 von Sporting Lissabon holte, wiederholt ausgeschlossen. Auch United-Geschäftsführer David Gill ist in den Ferien. Cristiano Ronaldo, seinem Berater Jorge Mendes, der ebenfalls Anfang der Woche nach Manchester reisen will, und Real fehlen damit die wichtigsten Ansprechpartner.

"Not for sale" sagt ManU
Dass der Superstar "not for sale" sei und man "auf Angebote nicht hören" werde, hatte Manchester bereits klargestellt, nachdem der Angreifer unmittelbar nach dem EM-Aus der Portugiesen gegen Deutschland seinen Wechselwunsch erstmals öffentlich angedeutet hatte. Dennoch halten viele den Abgang von Cristiano Ronaldo, den manche Zeitungen bereits "Ron-away" ("Wegläufer") tauften, mittlerweile für wahrscheinlich.

Real rate dem Portugiesen, gegen "ManU" alle Tricks einzusetzen, berichtete der "Sunday Telegraph". Allerdings wird sich Manchester fürs Erste weiter stur stellen. Ferguson hoffe noch darauf, den Dribbelkünstler umzustimmen und zumindest für ein weiteres Jahr halten zu können, berichtete die "News of the World". Eine "der blutigsten Schlachten, die das Stadion Old Trafford je erlebt hat", zeichne sich nun ab, unkte das Blatt. (apa/red)

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