Rauchverbot spaltet Meinung in Österreich: 32 Prozent wünschen ein radikales Verbot

Ein großer Teil der Befragten für eine humane Praxis 24 Prozent sind bei Rauchverbot unentschlossen

Rauchverbot spaltet Meinung in Österreich: 32 Prozent wünschen ein radikales Verbot © Bild: APA/Techt

Ewiges Tauziehen in der Politik, geteilte Meinungen in der Bevölkerung. Das Thema Rauchverbot in Lokalen entzweit nicht nur Minister und Parteisprecher, sondern auch die Bewohner Österreichs. Der Großteil ist laut einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts weiter für eine "humane Praxis" (44 Prozent). Die Zahl derer, die sich ein "radikales Verbot" wünschen (32 Prozent), ist allerdings nicht sehr viel geringer.

Auch die Verwirrung ist groß: 24 Prozent gaben bei der Umfrage an, nicht zu wissen, was für eine Regelung sie bevorzugen würden. Sicherer sind sich Herr und Frau Österreicher, wenn es um die Auswirkungen eines generellen Rauchverbotes geht. 52 Prozent rechnen bei einer solchen Regelung mit einem negativen Einfluss auf das Gastgewerbe, 21 Prozent schließen dies aus, die restlichen Befragten zeigten sich unentschlossen.

Der "Frust" der Raucher würde, so die Meinung von 42 Prozent der Teilnehmer, die "Lust" der Nichtraucher (33 Prozent) überwiegen. Die Zahl der Qualmer in öffentlichen Räumen werde sich durch ein absolutes Glimmstängelverbot nicht reduzieren, zeigten sich 51 Prozent der Österreicher überzeugt. Mit dem Gegenteil rechnen 29 Prozent. Für die Umfrage wurden von 25. Jänner bis 6. Februar in allen Bundesländern 810 Personen befragt.

(apa/red)