Rasenmähen von

Rasenroboter im Test

Nur zwei von acht Modellen überzeugen im Praxistest

Rasenroboter © Bild: Thinkstock

Mähroboter sorgen selbstständig für einen gepflegten Rasen. Aber nicht alle Modelle sind gleich gut und gleich sicher. Das zeigt ein aktueller Test in der Zeitschrift Konsument, bei dem acht Geräte mit Begrenzungskabel und Li-Ionen-Akku über einen Zeitraum von drei Monaten miteinander verglichen wurden. Am Ende wurden nur zwei Modelle mit dem Gesamturteil "gut" bewertet. Die häufigsten Kritikpunkte: Unregelmäßiges Schnittergebnis, Störanfälligkeit und Sicherheitslücken.

Die meisten Rasenroboter mähen nach dem Zufallsprinzip. Das ergibt ein einheitliches Schnittbild ohne erkennbare Streifen. Steile Böschungen, verwinkelte Passagen und Flächen mit vielen Hindernissen machen den Einsatz eines Mähroboters allerdings schwierig und auch das automatische Wiederaufladen funktioniert nicht immer reibungslos, wie der Test zeigt. So blieb etwa das Modell Ambrogio L75 Deluxe regelmäßig mit leerem Akku mitten auf dem Rasen stehen oder fand die Kontakte der Ladestation nicht. Auch beim Gardena R70Li gab es Kontaktprobleme.

Sicherheitsmängel

Verbesserungspotential gibt es bei einigen Modellen auch bei der Sicherheit. Nicht immer sind etwa die Messer durch das Gehäuse ausreichend abgeschirmt. Auch der Hebesensor, der beim Hochheben des Roboters die Messer stoppen soll, reagiert nicht immer rasch genug. Bei manchen Geräten laufen die Messer auch nach dem Hochheben weiter, was vor allem für spielende Kinder gefährlich werden kann.