Rapid Wien von

Fix in Europa dabei

2:0-Auswärtssieg in Kapfenberg garantiert internationalen Startplatz und Vizemeister

Rapid Wien - Fix in Europa dabei © Bild: GEPA/Scheriau

Fußball-Rekordmeister SK Rapid hat in der 35. Runde der 5:1-Erfolg des frischgebackenen Meisters Red Bull Salzburg in Wiener Neustadt aber dahin.

Mit einem Eintrag auf dem Meisterteller hatte im Lager von Rapid ohnehin niemand mehr gerechnet. Die Konzentration galt gegen den Abstieger ganz dem Platz in der Europa-League-Qualifikation, der ohne große Mühe, aber auch ohne Glanz eingefahren wurde.

Die Basis für den Sieg wurde bereits in der 7. Minute gelegt. Hofmann spielte einen Idealpass auf Grozurek, der überlegt zur Führung für die Gäste einschoss und über seinen ersten Bundesliga-Treffer jubeln durfte. Danach hielten sich die Höhepunkte in Grenzen, die etwas besseren Chancen hatten noch die Kapfenberger: In der 25. Minute traf Grgic nur das Außennetz, acht Minuten später parierte Rapid-Goalie Königshofer einen Volley von Nathan Junior.

Abschied von Goalie Wolf
Bald nach Beginn der zweiten Hälfte folgte aus Sicht der Kapfenberger der emotionale Höhepunkt des Tages. Goalie Wolf, der die "Falken" mit Saisonende verlässt, wurde in der 50. Minute ausgewechselt und vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert.

Sein Nachfolger Kostner hatte bis zum Schluss nicht viel zu tun, musste sich aber dennoch einmal geschlagen geben. In der 75. Minute schlug Thonhofer eine Freistoßflanke zur Mitte und Sonnleitner war mit einem Volley aus kurzer Distanz zwischen die Beine des KSV-Goalies erfolgreich.

In der Folge ließ Rapid nichts mehr anbrennen und blieb damit gegen die Obersteirer seit 9. September 1956 im Oberhaus ungeschlagen. Den Kapfenbergern hingegen gelang in den jüngsten elf Partien nur ein voller Erfolg.

Reaktionen
Thomas von Heesen (Kapfenberg-Trainer): "Eine Niederlage ist immer enttäuschend. In diesem Spiel wurde ich aber vor allem von unserer Offensive enttäuscht. Wir haben nicht die Qualität gehabt, um Rapid besiegen zu können."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Schön war's nicht, aber den Zweck hat das Spiel erfüllt. Vom Ergebnis her ist es gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben. Jetzt ist uns der internationale Startplatz endlich sicher."