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Rapid-"Ultras":
U-Haft für Ex-Chef verlängert

Weitere zwei Monate für Oliver P. - Vier Fans nach Ausschreitungen in Haft

Fans von Rapid Wien hüllen das Stadion im Testspiel gegen Nürnberg mit Rauch ein © Bild: GEPA pictures/ Philipp Brem

Der Anfang Februar nach Ausschreitungen im Hanappi-Stadion vom 7. September 2013 festgenommene Ex-Chef der Rapid-"Ultras", Oliver P., bleibt vorerst hinter Gittern. Das Wiener Straflandesgericht hat vor wenigen Tagen die U-Haft um weitere zwei Monate verlängert, gab Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Dienstagnachmittag auf Anfrage der APA bekannt.

Der Verteidiger von Oliver P., Marcus Januschke, hatte in einem weiteren Enthaftungsantrag neuerlich die Freilassung seines Mandanten verlangt. Der Antrag wurde abgewiesen, für den zuständigen Haftrichter sind die Haftgründe weiter gegeben.

Gemeinsam mit Oliver P. waren vor knapp fünf Wochen fünf weitere angeblich gewalttätige Rapid-Fans in Haft genommen worden. Zwei von ihnen befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß, vier sitzen derzeit noch in U-Haft.

Im Zusammenhang mit den Randalen nach dem Freundschaftsspiel zwischen Rapid Wien und dem 1. FC Nürnberg wird gegen insgesamt 46 Beschuldigte wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, gefährlicher Drohung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und schwerer Sachbeschädigung ermittelt.

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