Rapid nennt für UI-Cup: Noch-Meister
hält sich Hintertür für Europacup offen

Schöttel: "Möchten keine Chance auslassen!"

Meister SK Rapid hat auf das Cup-Ausscheiden gegen Mattersburg und die dadurch drohende Europacup-Abstinenz reagiert und für den UI-Cup genannt. "Wir möchten keine Chance auslassen, um auch im kommenden Herbst auf europäischer Ebene zu spielen", erklärte Sportdirektor Peter Schöttel.

Der "Strohhalm-Bewerb" geht ab der kommenden Saison unter geänderten Voraussetzungen über die Bühne. Jedes Land darf nur noch einen Vertreter entsenden, die elf Aufsteiger aus der 3. UI-Cup-Runde stehen direkt in der 2. Qualifikationsrunde des UEFA-Cups. Der österreichische Teilnehmer steigt in der 2. Runde (Hinspiele 1./2. Juli, Rückspiele 8./9. Juli) ein. Die entscheidende 3. Runde geht am 15./16. Juli bzw. 22. Juli über die Bühne.

Österreich stellt im Spieljahr 2006/07 vier Europacup-Vertreter. Zwei davon (mit ziemlicher Sicherheit Austria und Salzburg) gehen in der Champions-League-Qualifikation an den Start, der Tabellen-Dritte steht ebenso wie der Cup-Sieger im UEFA-Cup. Sollte etwa Mattersburg den Pokal gewinnen oder im Finale gegen die Austria verlieren, müsste Rapid Vierter werden, um in den UI-Cup zu gelangen. Bei einer anderen Konstellation (z.B. Ried wird Dritter und Cup-Sieger) würde Platz fünf reichen.

Diesen Rang nehmen die Hütteldorfer derzeit ein, auf den dritten und vierten Platz fehlen nach 29 von 36 Runden jeweils fünf Punkte.

(apa)