Rapid müht sich zu Sieg in der Steiermark:
Tor von Dober bringt Sieg über Kapfenberg

Goldtor fällt durch Weitschuss in der 77. Minute Kapfenberger warten auf ersten Sieg über Rapid

Rapid müht sich zu Sieg in der Steiermark:
Tor von Dober bringt Sieg über Kapfenberg © Bild: APA/Krug

Der SK Rapid ist näher an die oberen Tabellenregionen herangerückt. Die Hütteldorfer setzten sich vor 6.250 Zuschauern auswärts gegen den Kapfenberger SV mit 1:0 (0:0) durch und schoben sich damit auf Rang fünf vor, während die Steirer weiterhin Vorletzter bleiben und auf ihren ersten Punktgewinn gegen die Grün-Weißen nach dem Wiederaufstieg warten müssen.

Die Rapidler traten nicht nur mit der gleichen 4-2-3-1-Taktik wie beim Europa-League-Triumph gegen den Hamburger SV an, sondern auch nahezu mit dem gleichen Personal. Einzige Änderung war die Hereinnahme von Dober für Kulovits auf der rechten Abwehrseite, und Dober dankte es seinem Trainer Pacult prompt mit dem Goldtor in der 77. Minute.

Davor waren allerdings auch die aufopfernd kämpfenden Kapfenberger der Führung einige Male ganz nahe gekommen, so etwa in der 9. Minute, als Alar nach einem weiten Abschlag von Goalie Wolf und einer Kopfball-Verlängerung von Schmid völlig freistehend an Rapids Schlussmann Payer scheiterte. Neun Minuten später zeigte der Hütteldorfer Goalie nach einer Freistoßflanke von Heinz Unsicherheiten und ließ den Ball fallen, im anschließenden Getümmel brachten die Kapfenberger den Ball aber nicht im Tor unter.

Kapfenberg hatte seine Chance
Bei den Gästen war vom Glanz der rauschenden Europacup-Nacht gegen den HSV über weite Strecken nichts zu sehen. Erstmals ernsthaft geprüft wurde Wolf in der 33. Minute bei einem Hofmann-Schuss, fünf Minuten danach vereitelte der KSV-Keeper mit seiner Parade bei einem Kavlak-Schuss die bis dahin beste Chance Rapids.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff versiebten die Kapfenberger ihre größte Möglichkeit im gesamten Spiel. Alara ließ auf der rechten Seite Eder schlecht aussehen, allerdings brachte Scharrer danach das Kunststück zustande, den Querpass aus zwei Metern am leeren Tor vorbeizubugsieren. In der Folge wurde die Feldüberlegenheit von Rapid immer eklatanter, große Torchancen blieben jedoch aus. Bezeichnenderweise war es dann auch ein Weitschuss, der die Grün-Weißen auf die Siegerstraße brachte - Dober donnerte den Ball im zweiten Versuch aus über 20 Metern unter die Latte.

Kapfenberger SV - SK Rapid 0:1 (0:0):
Franz-Fekete-Stadion, 6.250, SR Schörgenhofer.

Tor: 0:1 (77.) Dober

Kapfenberg: Wolf - Gansterer, Rauscher, Fukal, Osoinik - Schmid (64. Kozelsky), Scharrer, Majstorovic, Sencar (85. Hüttenbrenner) - Heinz (76. Felfernig) - Alar

Rapid: Payer - Dober, Eder, Soma, Katzer - Kavlak (63. Drazan), Heikkinen, Hofmann, Pehlivan, Boskovic (54. Salihi) - Jelavic

Gelbe Karten: Osoinik bzw. Jelavic, Katzer

(apa/red)