Rapid nimmt Kurs auf UEFA-Cup-Platz: Verdienter 2:0-Heimerfolg gegen Pasching

Vorisek und Bazina schossen Wiener auf Platz drei FC Superfund nun auf fünften Platz zurückgefallen

Der österreichische Fußball-Rekordmeister Rapid hat in der 35. und vorletzten Bundesliga-Runde einen verdienten 2:0-Heimerfolg über Superfund Pasching gefeiert und damit Kurs auf einen Platz in der UEFA-Cup-Qualifikation genommen. Vor 17.500 Zuschauern im neuerlich ausverkauften Hanappi-Stadion erzielten der Ex-Paschinger Peter Vorisek (20.) sowie Stürmer Mario Bazina (25.) die Tore der Hütteldorfer, die sich dank der gleichzeitigen Niederlage von Mattersburg in Altach vom fünften auf den dritten Platz katapultierten.

Die Wiener, die in der letzten Runde bei Meister Salzburg antreten müssen, blieben auch im zehnten und auf Grund des "Umzuges" der Oberösterreicher nach Kärnten wohl auch letzten Heimspiel gegen Pasching ungeschlagen (8 Siege, 2 Remis). Die Hütteldorfer verloren in der laufenden Saison nur ein Spiel vor eigenem Publikum, in der 6. Runde musste man sich dem GAK mit 1:4 geschlagen geben. Für den FC Superfund, der auf den fünften Rang zurückfiel, war es die erste Niederlage nach zuletzt vier vollen Erfolgen in Serie.

Rapid war im letzten Heimspiel der Saison von Beginn an klar überlegen. Vorisek, der gegen seinen Ex-Klub für den gesperrten Boskovic spielte, scheiterte mit einem Weitschuss in der 10. Minute ebenso an Pasching-Goalie Schicklgruber wie Hofmann (13.) kurze Zeit später. Die Grün-Weißen präsentierten sich aktiver und wesentlich spielfreudiger als die Oberösterreicher, denen man die Bedeutung der Partie im Rennen um internationale Startplätze vor der Pause kaum anmerkte.

Die Führung durch ein herrliches Freistoßtor von Vorisek (20.) aus etwa 25 Metern Entfernung war der gerechte Lohn der Gastgeber, die gleich ordentlich nachlegten. Bazina, der in der 22. Minute nach Vorarbeit von Hofmann noch knapp verzog, traf nach einer Dober-Flanke und einem schweren Abwehrfehler von Chiquinho aus kurzer Distanz zum 2:0 (25.) unter die Latte. Es war das siebente Saisontor des Kroaten, bei dessen Schuss wenige Augenblicke vor dem Tor Baur noch auf der Linie gerettet hatte. Die einzige Chance der Gäste in der ersten Hälfte resultierte aus einem abgefälschten Schuss von Riedl (14.), der Rapid-Keeper Payer vor Probleme stellte.

Nach dem Seitenwechsel brachte Superfund-Trainer Didi Constantini Stürmer Mayrleb für Mittelfeldspieler Bubenik. Drei Minuten nach Wiederbeginn wurde der Offensiv-Routinier im Strafraum von Martin Hiden gefällt, der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Steiner blieb aber unerklärlicherweise aus. In der Folge schlief die Partie völlig ein. Rapid machte nur noch das Notwendigste, Pasching konnte nicht entscheidend zusetzen. In der 82. Minute hatte der bereits verwarnte Chiquinho Glück, als er den durchbrechenden Hoffer von hinten zu Fall brachte, dafür aber nicht einmal mit einem Foulpfiff bestraft wurde.

SK Rapid Wien - FC Superfund Pasching 2:0 (2:0)
Wien, Hanappi-Stadion, 17.500 SR Steiner

Torfolge: 1:0 (20.) Vorisek, 2:0 (25.) Bazina

Rapid: Payer - Dober, Valachovic, Martin Hiden, Katzer - Hofmann, Hlinka (90. Bejbl), Vorisek, Kavlak (92. Bilic) - Kincl, Bazina (71. Hoffer)

Pasching: Schicklgruber - Dospel, Baur, Chaile, Ortlechner - Bubenik (46. Mayrleb), Riedl (46. Reiter), Chiquinho, Ketelaer - Fidjeu-Tazemeta (62. Gilewicz), Kabat

Gelbe Karten: keine bzw. Dospel, Chiquinho, Chaile

(apa/red)