Raphael Nadal stürmt ins Paris-Viertelfinale: Weltranglisten-Zweiter trifft auf Almagro

French Open: Auch Überraschungsmann Gulbis weiter Ivanovic stürmte ohne Gameverlust ins Viertelfinale

Raphael Nadal stürmt ins Paris-Viertelfinale: Weltranglisten-Zweiter trifft auf Almagro © Bild: AP/Ena

Zwei Tage vor seinem 22. Geburtstag ist Raphael Nadal bei den French Open ins Semifinale gestürmt. Der Spanier besiegte Landsmann Fernando Verdasco mit 6:1,6:0,6:2. Es war sein 25. Sieg in Folge in Paris. Daneben stand der Tag im Zeichen Serbiens. Sowohl Ana Ivanovic und Jelena Jankovic bei den Damen als auch Novak Djokovic kamen weiter. Auch der lettische Teenager Ernests Gulbis siegte.

Nadal sicherte sich schon vor dem sechsten Erfolg im sechsten Duell gegen Verdasco zudem einen ungewöhnlichen Eintrag ins Tennis-Geschichtsbuch: Er ist der erste Spieler, der bei einem Grand- Slam-Turnier viermal in Serie gegen einen Linkshänder spielen musste. Der Weltranglisten-Zweite trifft nun auf seinen Landsmann Nicolas Almagro, der den Franzosen Jeremy Chardy mit 7:6(0),7:6(7),7:5 bezwang.

Überraschungsmann Gulbis weiter
Der mit 19 Jahren jüngste im Feld verbliebene Spieler, Ernests Gulbis, gewann gegen den Franzosen Michael Llodra mit 6:4,7:6(4),6:3. Der vom Niederösterreicher Karl-Heinz Wetter betreute Lette darf sich nun mit dem Weltranglisten-Dritten, Novak Djokovic, messen. Der Serbe meisterte seine Pflichtaufgabe gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu ohne Probleme und siegte nach kurzer Regenpause 6:4,6:3,6:4.

Ivanovic stürmte ohne Gameverlust ins Viertelfinale
Die als Nummer 2 gesetzte Ivanovic stürmte gegen die Tschechin Petra Cetkovska sogar ohne Gameverlust ins Viertelfinale. Ihre an dritter Stelle gereihte Landsfrau Jelena Jankovic musste sich zehn Minuten lang am Arm behandeln lassen und setzte sich unter Schmerzen gegen die Polin Agnieszka Radwanska mit 6:3,7:6 durch. Sie trifft nun auf eine der Turnierüberraschungen: Carla Suarez Navarro aus Spanien, aktuelle Nummer 132 der Welt, hatte mit Flavia Pennetta (ITA-26) beim 6:3,6:2 wenig Mühe.

(apa/red)