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Langweilige Rallye-Saison

WM ohne fehlenden Titvelverteidiger Loeb eine klare Angelegenheit für Ogier

Rallye-WM, Sebastien Ogier © Bild: Getty/AFP/Lehtikuva

Der überlegene Spitzenreiter Sebastien Ogier bedauert, dass er sich im Kampf um den WM-Triumph nicht gegen Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb wehren muss. "Es ist immer schöner, den amtierenden Champion auf der Strecke zu schlagen", betonte der VW-Pilot im Vorfeld der Deutschland-Rallye. Sein ehemaliger Citroen-Teamkollege bestreitet nach neun Titeln in Serie in diesem Jahr nicht mehr alle Rennen.

"Wenn er die ganze Saison gefahren wäre, da wäre eine Vorhersage über den Champion schwer gewesen", meinte Ogier. Nun aber ist der erste Titel für den 29-Jährigen nur noch eine Frage der Zeit. Rechnerisch kann ihm der WM-Coup schon am Sonntag in Deutschland und damit dem Heimspiel seines Arbeitgebers gelingen.

Seine härtesten Konkurrenten Jari-Matti Latvala (Polo WRC) und Thierry Neuville (Ford) haben bereits 90 Punkte Rückstand. Feiert Ogier nun bei der Deutschland-Rallye seinen sechsten Saisonsieg und sichert er sich auch noch die Zusatzpunkte auf der Extra-Prüfung (Power-Stage), hat er seinen Teil zum möglichen Triumph beigetragen, sofern seine beiden Rivalen nicht über Rang sieben hinauskommen.

Von einer ähnlichen Ära wie der von Loeb will Ogier aber nichts wissen. "Das wäre sehr arrogant, davon zu sprechen. Das ist zu früh. Ich denke nicht daran, seine Rekorde zu brechen", betonte der Junioren-Weltmeister von 2008.

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