"rail ÖBB, fly Niki" um 7 Euro österreichweit
Neue Kooperation für Anreise zum Flughafen

Ticket nur in Verbindung mit Vorteilscard einlösbar CAT-Verbindung im Angebot derzeit nicht inkludiert

"rail ÖBB, fly Niki" um 7 Euro österreichweit
Neue Kooperation für Anreise zum Flughafen

Kunden der Billigfluglinie Niki und seines Partners Air Berlin können ab sofort künftig günstig aus ganz Österreich mit der Bahn zum Flughafen anreisen. Zum Zusatzpreis von 7 Euro (einfach) können Niki- oder Air Berlin-Passagiere bei der Buchung über Internet oder Telefon gleich ein ÖBB-Ticket mitbestellen.

Das Ticket "rail ÖBB und fly Niki" gilt nur in Verbindung mit einer ÖBB-Vorteilscard für den Transfer zu den Flughäfen Wien, Salzburg, Linz, Graz oder Innsbruck aus ganz Österreich. Das Zugticket erhalten Passagiere im Zug vom Schaffner gegen Angabe eines bei der Buchung erhaltenen Codes.

CAT nicht inbegriffen
Nicht gültig ist das Ticket im Schnellzug CAT (City Airport Train) von Wien-Mitte zum Flughafen Wien-Schwechat. Wer nach der Bahnfahrt von Wien den Flughafen-Bus ("Vienna Airport Lines") zum Vienna Airport in Anspruch nehmen möchte, bezahlt für die Anreise insgesamt 12 Euro (einfach). Die ein Jahr gültige ÖBB-Vorsteilscard berechtigt zu einer Fahrpreisermäßigung bis zu 50 Prozent und kostet 99 Euro für ein Jahr, Sonderpreise gibt es für Senioren (26,90 Euro) sowie Familien (19,90 Euro).

Zuwachs an Vorteilscard-Kunden erhofft
Die ÖBB erwarten sich aus der Kooperation neue Stammkunden. Der Preis müsse "als Gesamtpaket" verstanden werden, sagte Wehinger. "Das ist ein Deckungsbeitrag zu den Kosten einer Strecke". Mit der Aktion will die ÖBB vor allem die Jugend ansprechen. Auf die Gruppe der Senioren entfallen bereits ein Viertel aller 1,25 Millionen ÖBB-Vorteilscard-Stammkunden.

Haftung nicht ausgeschlossen
Verpasst ein Passagier auf Grund einer Zugverspätung seinen Flug, dann haften die ÖBB im Rahmen der festgelegten Bestimmungen bis zu einem gewissen Grenzbetrag. Dieser Betrag dürfte über den durchschnittlichen Niki-Ticketpreisen liegen, vermutet Wehinger. (apa/red)