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RBI will Staatsgeld tilgen

Will zumindest "beträchtlichen Teil" zurückzahlen - Nettogewinn von 161 Mio. Euro

RBI-Chef Karl Sevelda © Bild: APA/Helmut Fohringer

Die Raiffeisen Bank International (RBI) will im Juni das in der Finanzkrise eingeschossene Staatsgeld tilgen - entweder die gesamte Summe oder zumindest einen beträchtlichen Teil davon. Das Institut geht von einer Rückführung innerhalb der kommenden drei bis vier Wochen aus. Das hat die RBI am Donnerstagmorgen ad hoc bekanntgegeben. Demnach habe die Aufsicht eine zügige Bewilligung zugesagt.

Wegen der Ukraine/Russlandkrise hatte die Finanzmarktaufsicht heuer im März die vorzeitige Rückführung der 1,75 Mrd. Euro an staatlichem Partizipationskapital nicht erlaubt.

Nettogewinn von 161 Mio. Euro

Für das erste Quartal 2014 hat die Bank heute einen Nettogewinn von 161 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 157) Mio. Euro ausgewiesen. Währungsabwertungen vor allem in der Ukraine haben das Handelsergebnis ins Minus gedrückt. Die Vorsorgen für faule Kredite stiegen um mehr als ein Viertel auf 281 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem Bedarf an Kreditrisikovorsorgen zwischen 1,3 und 1,4 Mrd. Euro, wobei die Ergebnisse noch vom anstehenden EZB-Bilanzcheck und einer weiteren Verschlechterung in Russland und der Ukraine beeinflusst werden könnten. Für 2013 waren es 1,15 Mrd. Euro gewesen, die für faule Kredite zurückgelegt werden mussten.

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