Raiffeisen

Christian Konrad tritt ab

Erwin Hameseder wird neuer Raiffeisen-Holdingobmann und RZB-AR-Chef

Raiffeisen - Christian Konrad tritt ab © Bild: Herrgott/News

Der mächtige Raiffeisen-Boss Christian Konrad legt seine Spitzenpositionen in der Raiffeisen-Gruppe vorzeitig zurück. Am Mittwoch wurden die ersten damit verbundenen Jobrochaden auf den Weg gebracht. Erwartungsgemäß stimmten Vorstand und Aufsichtsrat - laut Raiffeisen in geheimer Abstimmung - Konrads Vorschlag zu, Erwin Hameseder zum neuen Obmann zu nominieren. Die Wahl ist am 4. Mai.

Hameseder war bisher Vorstandschef der Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Beide bisherigen operativen Posten legt er zurück, um Konrad in der Holding-Obmannschaft nachzufolgen.

Hameseders Nachfolger in der Bank und in der operativen Holding-Führung wird der bisherige Chef der Raiffeisen Ware Austria (RWA), Klaus Buchleitner. Am 4. Mai ist auch Hauptversammlung der Raiffeisenlandesbank. Außerdem wird Hameseder, wie weiter mitgeteilt wurde, auch neuer Präsident des Aufsichtsrates der Raiffeisen Zentralbank (RZB). Zudem erhält er einen Sitz im um zwei Personen aufgestockten Aufsichtsrat der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.

Der zweite Teil des Rückzugs von Konrad aus den Schlüsselfunktionen bei Raiffeisen ist der Verband, da werden die Weichen wie berichtet im Juni gestellt. Konrad wird per Juli seine Raiffeisen-Generalanwalts-Agenden an RZB-Chef Walter Rothensteiner abgeben - zwei Jahre vor Ablauf seiner Amtsperiode. Generalversammlung ist hier am 25. Juni.

Kommentare

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Internet Das Internet ist nur ein Mittel zum Zweck der Informationsbeschaffung. Was zählt ist der Inhalt, von reinem Schwachsinn bis hin zu hochwissenschaftlichen Informationen kann man hier alles bekommen. Und zu lernen WIE man Information beschafft scheint in den meisten Fällen noch immer besser zu sein als stupides Auswendiglernen wie es in unseren Schulen praktiziert wird.

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Re: Internet Hier muss ich widersprechen, auch wenn Ihr Kommentar scheinbar unter den falschen Artikel gerutscht ist.Das Internet hat quasi die Eintrittsbarrieren für das Publizieren praktisch auf Null heruntergesetzt ( im Gegensatz zu einem Buch beispielsweise, das lektoriert, inhaltlich korrigiert, usw. und erst dann veröffentlicht wird ). Und das ist im Grunde Segen und Fluch zugleich. Segen, weil Nischenwissen verbreitet werden kann und auch Fragen zu exotischen Interessen ein Forum haben. Aber es ist auch ein Fluch, weil damit auch der Grad der Desinformation steigt, denn im Internet herrscht nicht nur Pressefreiheit, sondern Presseanarchie.
Und wenn man bedenkt, dass heute für 14 - 19jährige das Internet mit Abstand das wichtigste Medium ist und kritisches und reflektiertes Denken in diesem...

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Re: Internet ... Alter noch nicht sonderlich ausgeprägt sind, kann ich Ihrem Argument der Informationsbeschaffung nicht restlos zustimmen. Wie unterscheidet ein Jugendlicher ob\'s Schwachsinn oder hochwissenschaftlich ist, wenn es sogar für Erwachsene zunehmend schwieriger wird?

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