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Raiffeisen-Beteiligungsriese LLI verkauft Casinos-Anteil an Tschechen

Käuferin ist CAME Holding, die der Sazka Group zuzurechnen ist - Stillschweigen zum Kaufpreis

Der Raiffeisen-Beteiligungsriese LLI (Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG) hat am Dienstag beschlossen, seinen durchgerechnet 11,35 Prozent schweren Anteil an der Casinos Austria AG zu verkaufen. Er geht an die CAME Holding GmbH, die der tschechischen Sazka Group a.s. zuzurechnen ist. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen, teilte die LLI mit.

"Damit setzt die LLI ihre Strategie, sich auf ihr Kerngeschäft im Bereich Lebens- und Genussmittel zu konzentrieren, konsequent fort", hieß es von Generaldirektor Josef Pröll, früherer ÖVP-Vizekanzler, zur Entscheidung des LLI-Vorstandes. Mit Vorliegen aller notwendigen Genehmigungen und einem Closing wird bis längstens erstes Halbjahr 2018 gerechnet. Ein erster Versuch im Vorjahr, die 11,35 Prozent zu verkaufen, war aus wettbewerbsrechtlichen Gründen gescheitert.

Auch UNIQA gibt Casinos-Anteile an Tschechen ab

Auch die UNIQA-Versicherung, die wie die LLI zum Raiffeisen-Reich gehört, gibt ihre Anteile an den teilstaatlichen Casinos Austria an ein tschechisches Bieterkonsortium ab. Durchgerechnet geht es um einen Anteil von 11,35 Prozent an den Casinos, die ebenso an die tschechische CAME Holding gehen.