Rätselraten um Schädelfund in Wien: Loch im Kopf stammt laut Polizei von Schusswaffe

Noch ungeklärt, ob es Mord oder Selbstmord war Spur führt zu einem 60-jährigem abgängigen Wiener

Das Loch in dem Schädel, der am Donnerstag in Wien- Penzing aufgefunden wurde, stammt vom Einschuss einer Waffe, so die ersten Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Untersuchung. Ob es sich um Mord oder Selbstmord handle, konnte allerdings noch nicht festgestellt werden, teilte die Polizei Wien mit.

Derzeit wisse man noch nicht, wie der Kopf vom Körper abgetrennt wurde. Demnach hätte der Schädel auch von Tieren zum Bachbett getragen werden können, glauben die Ermittler.

Unwahrscheinlich scheint mittlerweile, das er zur Leiche jener 21- Jährigen gehört, die am 16. Jänner in Sarmingstein (Bezirk Perg) in Oberösterreich gefunden wurde. Laut Angaben der Polizei stammte er wegen der Größe von einem Menschen, der das 40. Lebensalter schon erreicht hat.

Wahrscheinlicher erscheint daher die Spur, die zu einem etwa 60- jährigen Wiener führt, der seit Ende Oktober 2005 vermisst wird. Der Mann aus Wien-Penzing war mehrfach in der Gegend um Mauerbach gesehen worden, wo er nach Schwammerl gesucht haben dürfte. Sein leeres Auto wurde im Herbst in der Rosskopfgasse gefunden. Eine DNA-Überprüfung soll nun feststellen, ob die Spuren im Fahrzeug mit dem Schädel übereinstimmen. (apa)