Rätselraten um 'Il Fenomeno' bei Club-WM:
Ist Ronaldo für ein mögliches Finale bereit?

Milan-Coach: 'Wird für mögliches Endspiel geschont' Vize Galliani: 'Haben ihn aus dem Kader gestrichen'

Rätselraten um 'Il Fenomeno' bei Club-WM:
Ist Ronaldo für ein mögliches Finale bereit?

Hinter dem Einsatz des brasilianischen Fußball-Stars Ronaldo für den AC Milan im Rahmen der Club-WM in Japan herrscht offenbar Club-internes Rätselraten. Laut Milan-Coach Carlo Ancelotti soll der verletzungsanfällige Stürmer im Semifinale gegen die Urawa Reds für ein mögliches Endspiel geschont werden, Vize-Präsident Adriano Galliani verkündete jedoch auf der Website der Italiener, komplett auf den 31-Jährigen zu verzichten.

"Wir haben mit den Ärzten und Ronaldo gesprochen. Wir hoffen, dass er für das Finale fit wird", hatte Ancelotti ursprünglich vermeldet, ehe Galliani zurückruderte: "Ronaldo fühlt, dass er nicht bereit sein wird. Deshalb haben wir in Absprache mit Ronie entschieden, Favalli an seiner Stelle zu nominieren".

Der 31-jährige WM-Rekordtorschütze hatte Ende November nach monatelanger Pause wegen einer Beinverletzung in der Meisterschaft sein Comeback gegeben, die Probleme mit der linken Wade lassen aber nicht nach.

Ronaldo mit Karriereende?
"Ronaldo fühlt sich nicht mehr als Mitglied der Mannschaft. Er leidet wegen dieser Pause. Ich weiß nicht, ob dies die schwierigste Phase seiner Karriere ist. Er hat schon ein paar schwere Verletzungen erlitten, sich aber immer erholt. Er könnte es schaffen, wenn er wieder spielen könnte, doch die Wade schmerzt ihn zu sehr. Wir Kollegen versuchen, ihm nahe zu sein", sagte Kaka laut italienischer Medien und schloss nicht aus, dass Ronaldo an das Ende seiner Karriere denkt. "Es hängt davon ab, wie lange seine Pause noch dauern wird", meinte Kaka.

Ronaldo ist nicht der einzige Brasilianer in Mailand mit psychischen Problemen. Im November hat der Star von Inter Mailand, Adriano, im Trainingscenter von Brasiliens Titelträger FC Sao Paulo ein Programm zur Wiederherstellung seiner Fitness begonnen. Der 25-Jährige, der seit dem Tod seines Vaters im vergangenen Jahr an Depressionen leidet sowie mit übermäßigem Alkoholkonsum und Partys für Aufruhr sorgte, absolviert Konditionstraining und erhält psychologische Betreuung. Er wird erst am 1. Jänner nach Italien zurückkehren.

(apa/red)

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