Rache-Prozess: Fendrich allein gegen alle

Rache-Prozess: Fendrich allein gegen alle

Der Rache-Prozess: Dealer, Freunde, Weggefährten: Bei seiner Verhandlung am 21. Dezember steht Rainhard Fendrich allein gegen alle. Das Prozess-Szenario. Die Polizei-Protokolle: NEWS dokumentiert die Aussagen der Zeugen & Mitangeklagten. Und: Wie Fendrichs ‚Gesang‘ sie in Kalamitäten gebracht hat.

Donnerstag, 21. Dezember 2006, neun Uhr früh, im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Straflandesgerichts: Richter Walter Stockhammer eröffnet, falls es die Dutzenden Kamerateams zulassen, die Hauptverhandlung in der Strafsache gegen Manfred B., Peter P. und andere. Der Saal, bis auf den letzten Zuschauerplatz besetzt, atmet Justizgeschichte: Die spektakulärsten Causen der Republik sind hier abgehandelt worden: der Mordprozess um den Ex-ORF-Moderator Helmut Frodl, jener gegen den Mädchenmörder Wolfgang Ott, Udo Proksch zog trotz multipler Mordanklage hierorts seine Show ab.

Der Dritte Mann. Jetzt stehen zwei kriminelle No-Names als Hauptangeklagte vor dem Schöffengericht: ein kleiner Händler „mit Waren aller Art“, wie Manfred B. im Verhör als Beruf angegeben hatte. Und Peter P., Geschäftsführer eines Wirtshauses in der Wiener City. Beide bisher unbescholten.

Der Grund für den Medienhype rangiert erst an dritter Stelle der Anklage: Rainhard Fendrich. Der Pop-Barde kommt von der Bühne auf die Anklagebank, und wenn der 51-Jährige zerknirscht Platz nimmt, wird es Blitzlichter regnen. Der Vorwurf gegen den Sänger, Entertainer und Verfasser der heimlichen österreichischen Nationalhymne „I am from Austria“ wäre im Regelfall auch kein Aufsehen wert: Kauf, Besitz und Weitergabe von Kokain in Mengen, die sich – zumindest was die Schneespenden betrifft – im Grammbereich abgespielt haben.

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