Leben von

Francine Jordi äußert
sich zur ersten Stadlshow

"Einige Kritik ist berechtigt", gesteht die Moderatorin Fehler ein

Francine Jordi © Bild: imago/Spöttel Picture

Selten waren sich Kritiker und Publikum so einig: Die erste Sendung der Stadlshow ist gründlich daneben gegangen. Die Quote war in Österreich schwach, in Deutschland sogar desaströs, die neuen Moderatoren Francine Jordi und Alexander Mazza bekamen viel Kritik zu spüren. Die Schweizerin äußert sich nun zur Stadlshow-Premiere und gesteht Fehler ein.

Nur 2,46 Millionen Deutsche und 526.000 Österreicher wollten am Samstag die erste Ausgabe der Stadlshow sehen. Ein echter Quoten-Flop. Als wäre das nicht schon schlimm genug, fanden die wenigen Zuschauer die Show auch noch alles andere als gelungen. Auf Facebook fordern die Fans bereits lauthals Andy Borg zurück, der den Musikantenstadl, die Vorgänger-Sendung der Stadlshow, aus Altersgründen verlassen musste. Über 31.000 Fans klickten inzwischen bei der Petition, Borg zurückzuholen, auf "Gefällt mir".

Francine Jordi räumt Fehler ein

Gegenüber der "Bild" meldete sich nun erstmals Francine Jordi, die neue Moderatorin der Show, zu Wort. "Jede Rundumerneuerung bringt Kritik mit sich und Dinge, die man noch verbessern muss", so die 38-jährige Schweizerin. Angesprochen auf die schlechte Tonqualität, das zu schrille Bühnenbild oder die hektische Kameraführung, räumt Jordi jedoch Fehler ein: "Einige Kritik ist berechtigt. Und natürlich werden sich die Verantwortlichen darum kümmern."

Francine Jordi
© imago/Spöttel Picture Francine Jordi und Alexander Mazza

Dass sie die Moderation übernommen hat, bereut Francine Jordi trotz aller Kritik nicht. "Jede Veränderung im Leben birgt Risiken. Dessen war ich mir bewusst. Aber nur so kommt man weiter und kann daran wachsen", so die Schweizerin zur "Bild". Die 38-Jährige übt jedoch unterschwellig leichte Kritik an der Entscheidung, bloß wenige große Stars einzuladen. Auch sie und ihr Manager hätten den Verantwortlichen im Vorfeld diese Frage gestellt, erklärt Jordi. "Sie wollten, dass die Show durch gute, wenn auch nicht nur bekannte Musik definiert wird. Das ist offenbar beim Publikum nicht angekommen", so die Sängerin und Moderatorin.

Mazza gibt der Stadlshow gute Chancen

Abgeschrieben hat Francine Jordi die Stadlshow dennoch noch lange nicht. Genau wie ihr Co-Moderator Alexander Mazza. "Wenn ich mir vor Augen führe, wie wichtig allen Beteiligten die Zukunft der Stadlshow ist, dann gebe ich ihr weiter gute Chancen", so der 42-Jährige zur "Bild".

Wie genau die Verantwortlichen den Musikantenstadl-Nachfolger, dem vorgeworfen wird, keine Seele zu haben, weiterentwickeln wollen, ist unklar. Fest steht, dass das Experiment, eine Show, die hauptsächlich ältere Menschen verfolgen, auf Teufel komm raus verjüngen zu wollen, zumindest bei der ersten Ausgabe als gescheitert angesehen werden muss.

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