Quercianella: Baby-Supercar aus Schweden als Tribut an den italienischen Konstrukteur

Der Verkauf soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen Bizzarini war von 1957 bis 1961 Ferrari-Konstrukteur

Quercianella: Baby-Supercar aus Schweden als Tribut an den italienischen Konstrukteur

Als Tribut an Giotto Bizzarini legt Labaratorio Bebi aus Schweden einen über 300 km/h schnellen Baby-Supersportler auf. Der V8 im Quercianella -Geburts- und Wohnort von Bizzarini - soll den Carbon-Renner in drei Sekunden von Null auf Tempo 100 bringen.

2,4 Liter Hubraum zwischen 380 und 525 PS bei 10.500/min. und eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h-Marke. 18 Zoll große Hinterräder sowie eine Sechsgangschaltung. Das zweisitzige Leichtgewicht bringt mit seiner Kombination aus Carbonmonocoque und Hilfsrahmen aus Stahl nur 525 Kilogramm auf die Waage.

Minimalismus
Auf 4,23 Meter Länge, 1,92 Meter Breite und nur 1,04 Meter Höhe bringen die Schweden alles unter, was einen Supersportler auch optisch auszeichnet: Eine tiefgezogene Front mit Spoilerlippe, muskulöse Radläufe, Stummelwindschutzscheibe, eine fließende Seitenansicht mit mächtigen Kühlluftöffnungen vor den Hinterrädern, ein knackiges Heck mit Spoiler und kurzem Überhang sowie zwei riesige Auspuffendrohre. Hinter den Sportsitzen überragt ein Überrollbügel die Köpfe der Passagiere und fungiert gleichzeitig als Airbox.

Giotto Bizzarini
Derzeit befindet sich der Querchianella noch im letzten Prototypen-Stadium. Die schwedischen Macher wollen in der zweiten Jahreshälfte den Verkauf beginnen. Übrigens: Giotto Bizzarini wechselte 957 von Alfa Romeo zu Ferrari und sollte dort als Ingenieur das Handling des 250 verbessern. Außerdem war er entscheidend an der Entwicklung des Ferrari GTO beteiligt bevor er 1963 zu Iso wechselte und mit dem A3C eine Renn- und Designikone schuf.