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Quartett nach Bankomat-Sprengung 2 - Haft in Korneuburg

Staatsanwaltschaft hatte bereits gegen Gruppe ermittelt

Die vier der Bankomat-Sprengung in St. Pölten verdächtigen Männer wurden in Korneuburg inhaftiert. Die dortige Staatsanwaltschaft habe gegen die Gruppe bereits Ermittlungen geführt, teilte Friedrich Köhl, Sprecher der Anklagebehörde, am Freitagnachmittag auf Anfrage mit. Ob das Quartett auch für weitere Taten im Zusammenhang mit Bankomaten verantwortlich sein könnte, war vorerst nicht bekannt.

In der Nacht auf 27. Oktober wurde in einer Bank in Seefeld-Kadolz (Bezirk Hollabrunn) ein Geldausgabegerät mit einem Fahrzeug herausgerissen. Laut damaligen Polizeiangaben waren "mindestens vier Täter am Werk". Am 8. September in den frühen Morgenstunden verübten Maskierte einen Einbruch in einen Supermarkt in Mistelbach und schnitten einen Bankomaten auf. Das Trio stahl Bargeld und entkam. In der Nacht auf 23. August wurde in Traismauer (Bezirk St. Pölten-Land) ein Bankomat gesprengt und die Geldkassette gestohlen. Am 19. Mai wurde in den frühen Morgenstunden ein Supermarkt in Hollabrunn heimgesucht und ein Geldgerät vermutlich mithilfe eines Fahrzeugs aus der Verankerung gerissen.

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