Putin kommt, Fiaker müssen ausweichen: Platz- & Parkverbot, Verkehrsbehinderungen

Hofburg, Schwarzenbergplatz & Jauresgasse betroffen Verkehrsanhaltungen werden nur sehr kurz ausfallen

Wenn sich Wladimir Putin in der Hofburg aufhält, müssen die Fiaker weichen: Aus Sicherheitsgründen gelten für die Zeit des Besuchs des russischen Präsidenten in Wien mehrere Platzverbote. Betroffen sind am Mittwochnachmittag die Hofburg und am Donnerstagvormittag ein Teil des Schwarzenbergplatzes sowie die Jauresgasse im Bezirk Landstraße, wenn Putin die russische Kirche besucht.

Das bedeutet, dass neben jenen Personen, die mit dem Staatsgast unterwegs sind, nur Einsatzkräfte und Anrainer Zugang zu den gesperrten Zonen haben. Darüber hinaus werden dort Parkverbote verfügt. Die entsprechenden Hinweistafeln werden bereits im Vorhinein aufgestellt. Fahrzeuge, die bereits dort stehen, werden von der Polizei gratis "ortsverändert". Wer sein Auto in ein bereits geltendes Parkverbot stellt, muss die Abschleppkosten berappen.

Weniger aufwändig als Bush-Besuch
Verkehrstechnisch wird der Putin-Besuch bei weitem nicht so aufwändig ablaufen wie jener von US-Präsident George W. Bush im Juni 2006: Damals waren praktisch an allen Straßen, auf denen der Konvoi von George Bush unterwegs war, Parkverbote erlassen worden, sogar Seitenstraßen mussten freigehalten werden. Auch Fahrverbote wurden verfügt.

Verkehrsanhaltungen wird es auch für Putin geben, doch diese würden nur kurz dauern, versicherte man in der Bundespolizeidirektion. Das wird der Fall sein, wenn der Konvoi des russischen Präsidenten Mittwoch Mittag vom Flughafen Schwechat zur Hofburg unterwegs ist, wenn er gegen 16.00 Uhr von dort über den Ring zum Parlament fährt, ehe er kurz nach 16.30 Uhr dorthin zurückkehrt. Gegen 18.00 Uhr soll Putin in der Bundeswirtschaftskammer in der Wiedner Hauptstraße sein, um 20.30 Uhr zu einem Bankett wieder in der Hofburg.

Am Donnerstag zwischen 9.30 und 10.00 Uhr kommt es zu Verkehrsbehinderungen auf dem vielfrequentierten Schwarzenbergplatz. Diese sollen aber nur rund eine Viertelstunde dauern.

Für Putins Sicherheit werden neben 100 Angehörigen der Eliteeinheit Cobra rund 1.000 weitere Polizisten sorgen. Die Maßnahmen wurden von Innenministerium und Wiener Polizei gemeinsam mit russischen Sicherheitskräften getroffen, die am Mittwoch vergangener Woche zu Gesprächen nach Wien gekommen waren. (apa/red)