Prozess in Feldkirch von

15 Jahre Haft für Mord

30-jähriger Vorarlberger soll Gattin mit Matratze erstickt haben - Urteil nicht rechtskräftig

Prozess in Feldkirch - 15 Jahre Haft für Mord © Bild: APA/STIPLOVSEK

Wegen Mordes ist ein 30-jähriger Vorarlberger am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch zu einer Haftstrafe von 15 Jahren und zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von rund 73.000 Euro verurteilt worden. Die Geschworenen hielten den Mann nach knapp dreistündiger Beratung einstimmig für schuldig, im Juni des Vorjahres seine 27-jährige Ehefrau ermordet zu haben.

Der Angeklagte hatte seine Gattin im Zuge eines Streits mit dem Gesicht in eine Matratze gedrückt, bis sie erstickte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Als mildernd wertete das Gericht die eingeschränkte Zurechnungsfähigkeit des Mannes, die ihm Gerichtspsychiater Reinhard Haller attestiert hatte. Erschwerend auf das Strafmaß wirkte sich hingegen der qualvolle Tod der Frau aus. Laut Gerichtsmediziner Walter Rabl hat die 27-Jährige einen bis zu dreiminütigen Todeskampf geführt.