Protestaktion gegen Lobau-Tunnel: Asfinag klagt jetzt Umweltschützer und Stadt Wien

Asfinag: "Wir haben das Recht zu bohren"

Die Asfinag hat sich dafür entschieden, in Sachen Lobau-Tunnel Klagen einzubringen - und zwar sowohl gegen die Umweltaktivisten als auch gegen die Stadt Wien.

Das berichtete die Zeitung "Die Presse". Derzeit werden demnach Besitzstörungs- und Schadenersatzklagen ausgearbeitet.

Die Umweltaktivisten blockieren die geplanten Probebohrungen in der Lobau, die für den Bau der Wiener Nordost-Umfahrung notwendig sind. Grundeigentümer dort ist die Stadt Wien. Laut Asfinag-Vorstand Mathias Reichhold sind die Klagen "juristische Notwendigkeit", heißt es in dem Bericht.

"Wir haben das Recht zu bohren. Dieses Recht wollen wir durchsetzen", so Reichhold. Die Stadt Wien wird laut dem Bericht geklagt, weil sie als Grundeigentümerin die Probebohrungen nicht ermöglicht, obwohl diese erlaubt worden sind. Die Asfinag hat bereits Ende November angekündigt, dass sie Klagen gegen die Stadt und gegen die Aktivisten prüft.

(apa/red)