"Project Detroit" von

Das Microsoft-Auto

Schwarzer Ford Mustang wurde mit unzähligen technischen Gadgets aufgemotzt

  • Bild 1 von 6 © Bild: Microsoft

    So sieht es aus, wenn man Microsoft mit einem Ford Mustang kreuzt: "Project Detroit".

  • Bild 2 von 6 © Bild: Microsoft

    Ein Windows Phone dient als Fernbedienung.

Technik- und Motor-Freaks, vereinigt euch, denn ab sofort habt ihr einen gemeinsamen Traum! Dieser wurde "Project Detroit" getauft, und dahinter versteckt sich ein 400 PS starker Ford Mustang, der mit allen technischen Spielereien aufgepimpt wurde, die die Marke Microsoft zu bieten hat.

Der Windows-Konzern beauftragte niemand Geringeren als Ryan Friedlinghaus, um die Symbiose von Motor und Technik durchzuführen. Friedlinghaus ist Kopf der "West Coast Customs", jener Kult-Werkstatt, die durch die TV-Show "Pimp My Ride" weltberühmt wurde. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Abgesehen von den 400 Pferdestärken und der Optik des Gefährts, das an Coolness nicht zu überbieten ist, wartet "Project Detroit" mit unzähligen technischen Fähigkeiten auf. Kinect, Windows 8, Windows Phone, Windows Azure, Xbox 360 und Bing wurden eingebaut und miteinander verknüpft, um für mehr Fun, mehr Sicherheit und mehr Komfort zu sorgen.

Wie in einem Kampfjet
Im Detail sieht das folgendermaßen aus: Mittels Head-up-Display werden Daten auf die Innenseite der Frontscheibe projiziert. Der Lenker wird also - wie in einem Kampfjet - im Sichtfeld informiert, ohne den Blick von der Straße wenden zu müssen. Auf der Heckscheibe ist das gleiche für Mitfahrer auf dem Rücksitz möglich. Dort kann man aber auch Videos abspielen.

Die Daten - beispielsweise Spritverbrauch, Position oder Wetter - werden durch eine permante Verbindung zu einem umfangreichen Internet-Datennetzwerk geliefert.

Mit einem Windows Phone kann man den Ford Mustang starten, verriegeln oder orten. Das sind aber nur einige von unzähligen Funktionen, die man aus der Ferne durchführen kann. Um die Übersicht über die Umgebung zu bewahren, sind in beiden Stoßstangen Kameras eingebaut. Die Live-Bilder werden auf dem Tablet-PC gezeigt, den man komfortabel vor dem Beifahrersitz positioniert. Dort kann man natürlich auch im Internet surfen oder sich mit der Xbox 360 vergnügen.

Erst der Anfang einer Entwicklung
Das allein klingt schon mal sehr fabelhaft, doch soll dies erst der Anfang einer neuen Zukunft sein. Denn Project "Detroit" ist eine Open Source-Angelegenheit. Entwickler dürfen und sollen sich die Technik genau ansehen und sie weiterentwickeln. Aus diesem Grund tourt der aufgemotzte Ford Mustang derzeit durch die USA. Und auch ein Besuch in Europa ist geplant. Damit der Traum zumindest ein bisschen näher rückt.