"profil": Nowotny will Post als BAWAG-Miteigentümer und fordert Kapitalerhöhung

Chef will ausländischen Käufer nicht ausschließen BAWAG-Boss kritisiert auch Zurufe aus der Politik

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" fordert Bawag-Generaldirektor Ewald Nowotny, dass die Bank im Rahmen des nun eingeleiteten verkaufsprozesses so mit Eigenmitteln ausgestattet werde, dass sie weiter wachsen kann. "Man kann sich nicht bloß auf einen Verkauf der ÖGB-Anteile beschränken. Es muss auch eine Kapitalerhöhung damit einhergehen", verlangt Nowotny.

Der gegenwärtigen Position von ÖGB und SPÖ, wonach die Bawag nicht ans Ausland verkauft werden solle, steht Nowotny kritisch gegenüber. Für ihn komme "jeder Interessent als Käufer in Frage, welcher der Bawag eine interessante Zukunftsperspektive bietet". Er könne sich vorstellen, dass sich "inländische mit ausländischen Interessenten zusammentun". Er sei persönlich der Meinung, dass "in jeder Variante die Österreichische Post als Miteigentümer mit an Bord sein sollte", so der Bawag-Chef im "profil"-Interview.

Schließlich verwehrt sich Nowotny gegen die in jüngster Zeit immer häufiger werdenden Ratschläge, mit denen sich unter anderem politische Parteien zum Thema "Bawag-Verkauf" zu Wort melden. Nowotny weist darauf hin, dass "die Bawag keine staatliche Bank" ist. Deshalb hätten "politische Parteien, welcher Couleur auch immer, kein Mandat, in diesem Verkaufsprozess mitzuwirken".

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