"profil": Für Veit Schalle war Wirtschafts- programm des NS-Regimes "beeindruckend"

BZÖ-Quereinsteiger sieht positive Seiten an NS-Zeit 'Slowenen hatten als Minderheit immer mehr Vorteile'<br>Klicken: Originalaussage von Schalle zum Anhören

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" lässt der BZÖ-Kandidat für ein Parlamentsmandat und frühere Billa-Chef Veit Schalle erkennen, dass er am NS-Regime auch positive Aspekte sieht. "Beeindruckend fand ich schon, was die damals für ein Wirtschaftsprogramm aufgestellt haben", erklärte er auf die Frage, was er von Jörg Haiders Aussprüchen zur "ordentlichen Beschäftigungspolitik" im Dritten Reich halte. Anschließend bemühte sich Schalle diese Einschätzung zu relativieren: "Aber mit Zwang geht's wahrscheinlich nicht. Das kann kein Vorbild sein."

Die Tatsache, dass der Billa-Konzern unter seiner Führung Inserate in der Wochenzeitung des FPÖ-Ideologen Andreas Mölzer platzierte, will Schalle nicht als Unterstützung des dort vertretenen Gedankengutes verstanden wissen, sondern als Ausdruck der Pressefreiheit.

Schalle bleibt auch bei seinen Aussagen, die Kärntner Slowenen würden übermäßige Privilegien genießen: "Die Slowenen hatten als Minderheit immer mehr Vorteile als die große Masse. Daher hat niemand verstanden, dass sie permanent schreien."

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